Hulu im Test: IPTV der US-Fernsehgiganten
HD-Streaming ohne Artefakte
Daneben gibt es zahllose alte Kamellen wie etwa das A-Team, Airwolf oder "Alfred Hitchcock presents". Hulu hat zudem auch jede Menge Reality-Shows im Angebot. Selbst der ein oder andere Spielfilm lässt sich auf der Website in voller Länge anschauen. So bietet Hulu unter anderem Zugriff auf die Weintrinker-Comedy Sideways und den Klassiker Blues Brothers.
Den kompletten Katalog einer Show gibt es jedoch nur in den wenigsten Fällen. Oftmals gibt es einzelne Folgen aus ein oder zwei Staffeln, und dazu die letzten im US-Fernsehen ausgestrahlten Folgen. Gut möglich, dass diese Lücken dem Beta-Test geschuldet sind.
Absicht scheint dagegen zu sein, dass einige Shows ganz ohne komplette Episoden daher kommen: Wer sich mit den "Girls Next Door" das Leben des Playboy-Magnaten Hugh Hefner und seinen geringfügig jüngeren Freundinnen anschauen will, bekommt nur kurze Clips aus dem Programm der Reality-Show zu sehen. In einigen Fällen findet sich am Ende dieser Clips auch ein Link zu Amazons Download-Store, wo dann die komplette Episode erstanden werden kann.
Ganz gleich, ob kurzer Clip, Serien-Episode oder ganzer Spielfilm: Hulu setzt in jedem Fall auf einen Flash-Player, mit dem sich die Videos direkt im Browser anschauen lassen. Die Videoqualität ist dabei durchaus akzeptabel für einen Stream und liegt ganz klar über Youtube. Im Vollbild-Modus gibt es allerdings trotzdem noch deutliche Kompressions-Artifakte.
Hulu bietet Nutzern des neuesten Adobe Flash-Players auch HD-Streaming an. Bisher gibt es jedoch nur eine Hand voll Film-Trailer in diesem Format. Das Ergebnis überzeugt mit für Web-Videos ungekannter Klarheit. Hulu setzt für HD-Streaming auf ein maximales Bildschirmformat von 1.280 x 720 Bildpunkten.

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