Mehr als ein "Fliegenschiss auf der Windschutzscheibe von 'WoW'"
Vorschau: Pirates of the Burning Sea mit Entwickler-Interview
Harr, harr, harr. Netzwelt schnitzt die Holzbeine, verteilt Augenklappen und schaut gleichzeitig auf das neue Piraten-Online-Rollenspiel "Pirates of the Burning Sea". Außerdem haben wir mit Russell Williams, seines Zeichens Chefentwickler und Geschäftsführer von Flying Lab Software, gesprochen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Die Qual der Wahl
- 2Schiffe versenken
- 3Fazit: Nicht von schlechten Eltern
- 4Interview mit Russell Williams
Fünf Gigabyte ist der Client groß, den man herunterladen und installieren muss, bevor man überhaupt anfangen kann. Eine ganze Menge Holz. Als Belohnung erhält man seinen Freischaltcode von der Sony Station Verwaltung. Hat man beides im Sack, steht der Seefahrer-Karriere nichts mehr im Wege.
Die Qual der Wahl
Im Menü angekommen, geht der erste Gang zur Charaktererstellung. Hier müssen Sie sich für eine der vier Fraktionen entscheiden. Zur Auswahl stehen dabei Piraten, Freibeuter, Marineoffiziere und Freihändler. Jede der vier Gruppen hat unterschiedliche optische Merkmale und man muss aus vier Charakterklassen auswählen. Als Marineoffizier sind Sie fest an eine Nation gebunden und kommandieren Ihr Schiff im Kampf gegen die Feinde. Der Freibeuter hat da schon ein schöneres Leben. Er gehört zwar auch einer Nation an, hat jedoch einen Kaperbrief, der es ihm erlaubt, im Namen seiner Nation andere Schiffe zu plündern. Als Freihändler hat man eher eine diplomatische Funktion. Sie sind hier auch nicht direkt an eine Nation gebunden und legen den Schwerpunkt eher auf den Handel. Der Pirat muss sich niemanden unterwerfen und kann frei auftrumpfen.
Pirates of the Burning Sea
Entern oder versenken? Wenn es sich lohn kann man sich das jewilige Schiff auch aneignen.
Ein Freibeuter wie er im Buche steht. Dank des aufwendigen Charaktersystems kann man sogar die Farbe des Papageien ändern.
Unterwegs in der Stadt. Die Landgänge sind eine tolle Abwechslung und sie sorgen für neue Aufträge.
Piraten im Anmarsch. Obwohl das Schiff der Engländer größer ist, heißt das nicht das man gewinnt.
Ein Blick aufs Deck kann manchmal ganz interessant sein. Generell waren die Animationen im Spiel gut ausgearbeitet.
Die Charaktererstellung an sich ist dabei sehr umfangreich. Modebewusste Spieler können sich nach Herzenslust austoben und zwischen Hosen, Westen, Schuhen und Gürteln hin und her probieren. Gleichzeitig lässt sich auch noch alles mit einem integrierten Farbsystem neu einfärben. Selbst die Haare der Charaktere sind veränderbar.
Ist die Frage des passenden Outfits geklärt, geht man direkt über ins Tutorial. Hier wird nicht einfach nur in langweiligen Passagen aufgeklärt, sondern gleich richtig in eine Mission geführt. Erst können Sie sich mit der klassischen WASD-Steuerung vertraut machen, dann wird das Kampfsystem erklärt.
Mit dem ersten absolvierten Auftrag hat man auch gleich die wichtigen Dinge wie die Gleichgewichts-Anzeige oder die unterschiedlichen Angriffsschläge erklärt bekommen. Das Gleichgewicht ist wichtig, weil Sie im Kampf Ihren Gegner aus Selbigem bringen müssen, um so andere Angriffsschläge anbringen zu können. An sich ist das Verfahren recht einleuchtend, für Neulinge jedoch etwas zeitaufwändiger als für erfahrene Seebären.

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