DPI-Monster im Test: Lachesis und Diamondback 3G
Zuckende Zeiger, schlechte Zeiger
Der Lieferumfang ist zwar auch bei der Lachesis etwas bescheiden, dafür ist die Razer-Software sehr vielseitig. Von der Ausrichtung der Mausachsen bis hin zur Justierung der DPI-Abtastrate ist alles möglich. Durch den neuen Laser-Sensor können bis zu 4.000dpi erreicht werden, dieser Wert ist allerdings nur für anspruchsvolle Profispieler interessant. Wer beispielsweise besonders schnell lange Distanzen auf dem Bildschirm überwinden muss, der wird diese 4.000dpi zu nutzen wissen. Im normalen Alltag ist diese Kapazität jedoch meistens nicht erforderlich.
Mit unterschiedlichen Mauspads kam die Lachesis relativ gut klar. Nur einzelne Unterlagen machten der Gamer-Maus Probleme. Wird die Maus im Betrieb öfter angehoben und abgesetzt - eine typische Bürobewegung beim Scrollen von Textfeldern -, kommt das Gerät ins Schleudern: Der Zeiger springt und verursacht einige Übertragungsfehler. Bodenständigkeit ist der Lachesis also lieber.
Diamondback vs. Lachesis
Während die \"3G\" mit einem Infrarotsensor arbeitet, hat die Lachesis einen Lasersensor.
Beide Mäuse sehen fast identisch aus. Erst bei genauer Betrachtung merkt man die Unterschiede.
Im Dunkeln wird geleuchtet. Die Lachesis sieht mit dem leuchtenden Logo ziemlich edel aus.
Fazit Lachesis: Große Maus zum großen Preis
Mit knapp 67 Euro ist die Razer Lachesis nicht gerade ein günstiges Produkt. Dennoch bekommen ambitionierte Spieler relativ viel für ihr Geld: Ein großes Software-Paket und satte 4.000dpi machen diese Gamer-Maus zu einem interessanten Gerät für Profis und solche, die es werden wollen. Leider ist die Lachesis nichts für kleinere Hände und auch die Zeigersprünge sind vor allem im normalen Windows-Betrieb sehr ärgerlich. Wer das verschmerzen kann, ist mit der Razer Lachesis gut bedient.
Sieger nach Punkten: Diamondback "3G"
Im Vergleichstest hat die Razer Diamondback "3G" die Nase vorn: Die kleinere und günstigere Maus hat zwar nur 1.800dpi, ist aber wesentlich benutzerfreundlicher. Obgleich die Lachesis wesentlich teuer ist, produziert die "3G" weniger Fehler und lässt sich damit sowohl in Spielen als auch auf Desktop-Ebene besser bedienen.
Optisch tun sich beide Mäuse nicht viel, beide beeindrucken eher durch schlichte Eleganz ohne großes Drumherum. Profizocker werden dafür an den 4.000dpi der Lachesis ihre Freude haben. Auch wenn die Technik nicht ganz ausgereift ist, kann das Potenzial nicht abgestritten werden. Allerdings sollten Interessierte lieber eine Anpassprobe machen - die eigenwillige Form verlangt Eingewöhnungszeit.


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