DPI-Monster im Test: Lachesis und Diamondback 3G

Kräftige Finger gesucht

Razer Lachesis: Mollige Proportionen

Äußerlich sind sich die Diamondback "3G" und die Lachesis relativ ähnlich. Erst bei genauerer Betrachtung und beim Betasten der Lachesis fällt auf, dass sie üppiger proportioniert ist. Während der Mausrücken hinten ziemlich buckelig wird, liegen im vorderen Bereich die beiden nach innen gewölbten Maustasten.

Das soll einer besseren Handauflage dienen; wer allerdings eine kleinere Hand oder kürzere Finger hat, dem kann diese Bauart durchaus zum Nachteil gereichen und beim Zocken unangenehm auffallen. Dabei geht die neue Razer-Maus mit Maßen von 129 x 71 x 40 Millimetern ziemlich in die Breite. Wer den Fingeranforderungen jedoch gewachsen ist, bekommt ein ordentliches Stück Benutzerfreundlichkeit in die Hände.

An der Unterseite der Lachesis befindet sich ein kleiner Profilschalter, mit dem sich unterschiedliche Profile mit individuellen Tastenmakros durchschalten lassen. Das Kabel ist dem der "Diamondback 3G" relativ ähnlich: Auch hier bekommt man einen vergoldeten USB-Stecker präsentiert, lediglich die Kabellänge ist mit etwa 1,80 Metern nochmal ein Stückchen länger.

Razer-Vergleich
Beide Razer-Mäuse zeigen optisch kaum Unterschiede.
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Die Maus ist komplett mit einer mattschwarzen Antirutschbeschichtung versehen und wird auf der Oberfläche nur mit dem dezent leuchtenden Razer-Logo aufgepeppt. Stromsparer können diese Funktion via beiliegender Software auf Wunsch auch ausschalten. Während das Mausrad vorne in der Mitte ebenfalls blau - oder wahlweise rot - leuchtet und in der Benutzung ziemlich geräuschvoll ist, gehen die Maustasten nahtlos in den restlichen Mauskörper über. Genauso wie die "3G" ist auch die Lachesis für Rechts- und Linkshänder gefertigt. Aber auch hier herrscht das gleiche Problem mit den Seitentasten vor wie bei der "3G": Nicht alle können wirklich richtig benutzen - ein wenig Schwund scheint immer dabei zu sein.

Im Gegensatz zur Diamondback "3G" stören bei der Lachesis zumindest keine harten Noppen auf den Seitentasten, der Druckpunkt dieser Tasten ist jedoch ziemlich hart. Beim Drücken droht schnell die Gefahr des Abrutschens, so dass der Spielefan die Maus erst fest auf den Untergrund drücken muss, damit die Seitentasten richtig bedient werden können. Wer die Tasten ohnehin nicht verwendet, kann sie via Software deaktivieren. Etwas fehl am Platze wirken dagegen die beiden Zusatztasten direkt hinter dem Mausrad; an sich zwar keine schlechte Idee, aber gut zu erreichen sind sie leider nicht.

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