DPI-Monster im Test: Lachesis und Diamondback 3G

Es kommt auf die inneren Werte an

Bei all den Tasten sollte das mittig platzierte Mausrad nicht vergessen werden: Die Verankerung hat einen hohen Belastungsgrad und ist angenehm leise ohne störende Schleif- oder Ratter-Geräusche. Selbst bei starker Benutzung bleibt das Rad fest in der Verankerung. Der Druckpunkt ist allerdings etwas zu hoch angesetzt, was bei dauerhafter Benutzung sehr anstrengend werden kann. Die Seitentasten hingegen haben einen butterweichen Druckpunkt, durch die symmetrische Mausform könnten Links- wie Rechtshänder Probleme mit der Erreichbarkeit bekommen.

Linkshänder können die beiden linken Seitentasten nur mit akrobatischem Einsatz des Ringfingers betätigen und Rechtshänder kommen dafür nur mit großer Mühe an die rechten Tasten. Für den normalen Gebrauch nur mit längerer Eingewöhnung geeignet, somit stehen - zumindest anfangs - dem Nutzer eigentlich nur fünf Tasten zu Verfügung.

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Bei einem Blick auf die Unterseite der "3G" lacht einem der Infrarotsensor direkt ins Gesicht. Mit maximal 1.800dpi schafft die Maus zwar keine gottgleichen Sprünge, ist aber dennoch mit 6.400 Frames pro Sekunde eine sehr gute Gamer-Maus für den harten Spieler-Alltag. Die Auflösung kann zusätzlich noch im Spiel verändert werden, einen Extra-Button zur Einstellung der Auflösung sucht man jedoch vergebens. Hierfür ist es notwendig, vorher mit der Software eine der sieben verfügbaren Tasten für die dpi-Änderungen zu belegen.

Nicht ganz so üppig fällt dagegen der Lieferumfang der Diamondback "3G" aus: In der spartanischen Verpackung finden sich neben der Treiber-CD noch eine ausführliche Anleitung und einige nette Aufkleber. Dafür hat die Maus ein etwa 1,70 Meter langes Kabel, das in einem vergoldeten USB-Stecker endet. Durch die relativ geringen Maße (129 x 63, x 38,5 Millimeter) ist die Maus selbst auf kleinen Flächen gut zu bedienen.

Fazit Diamondback "3G": Protzen können andere

Die Diamondback "3G" zeigt ihre Spielfreude und lässt einen daran teilhaben. Der Infrarotsensor verleiht dem Gesamtpaket noch etwas mehr Exklusivität und erweist sich als sehr zuverlässig. Zudem punktet die Maus mit ihrer Vielseitigkeit Rechts- und Linkshändern gegenüber. Für rund 35 Euro stimmt das Preis-Leistungsverhältnis jedenfalls. Das schlichte Design ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, insgesamt ist die "3G" trotzdem eine rundum stimmige Gamer-Maus.

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