Geschwisterkampf der Gamer-Mäuse von Razer

DPI-Monster im Test: Lachesis und Diamondback 3G

Die Razer Diamondback 3G und die Razer Lachesis liefern sich ein herausragendes Duell auf hohem Gaming-Niveau. Netzwelt hat die beiden Mäuse beim Zocken und im Büro-Betrieb getestet und in Sachen Spieletauglichkeit verglichen. Wer jetzt denkt, dass die 1.800dpi-Diamondback gegen die satten 4.000dpi der Lachesis keinerlei Chance hätte, wird überrascht sein.

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Die Diamondback 3G und die Lachesis im direkten Vergleich. Welche kann sich durchsetzen?

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Razer Diamondback 3G: Die kleine Feine
  2. 2Einfach mal durchtasten
  3. 3Es kommt auf die inneren Werte an
  4. 4Fazit Diamondback "3G": Protzen können andere
  5. 5Kräftige Finger gesucht
  6. 6Zuckende Zeiger, schlechte Zeiger
  7. 7Fazit Lachesis: Große Maus zum großen Preis
  8. 8Sieger nach Punkten: Diamondback "3G"

Razer Diamondback 3G: Die kleine Feine

Einmal angeschlossen, leuchtet die "3G" in dezentem Blau - wahlweise auch in Rot oder Grün - und präsentiert sich im typischen Razer-Stil. Dabei ist das Design der Maus an sich eher schlicht: mattes Schwarz auf der Oberseite und sattes Schwarz mit Hochglanz-Effekt im unteren Bereich. Jedoch erfreut sich die Neuauflage einer Überarbeitung: Die Maus ist nun dank der sanften Antirutschbeschichtung griffiger als ihre Vorgängerin und liegt gut in der Hand. Leider ist das Material der Tasten etwas anfällig für Kratzer, dagegen hat der Mausrücken fast jeder Belastungsprobe Stand gehalten. Kleinere Abnutzungserscheinungen kann man in den meisten Fällen einfach mit einem Tuch wieder entfernen. Einzig die Unterseite leidet nach einer Weile und diese Kratzer bleiben dauerhaft.

Diamondback vs. Lachesis

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Für die Standfestigkeit sorgen bei der "3G" drei weiße Teflon-Mausfüße, die selbst auf harter Oberfläche relativ leise und sauber gleiten. Ein weiterer interessanter Faktor erschließt sich noch aus der Bedienung an sich: Die Maus kann nämlich sowohl von Links- als auch Rechtshändern verwendet werden - die einheitliche Form macht es möglich. Qualitative Unterschiede sind bei der Handhabung mit links oder rechts nicht zu erkennen.

Einfach mal durchtasten

Neben den vier Seitentasten, von denen sich zwei auf jeder Seite befinden, kommen noch die Mausrad-Taste und die beiden Haupttasten hinzu. Letztere sind komplett vom Mauskörper getrennt und gehen nicht wie oft bei anderen Produkten in den Korpus über. Somit wartet die "3G" mit sieben Tasten auf, die via Software frei belegt werden können. Die Haupttasten erweisen sich im actionreichen Spiel als sehr effektiv: Schnelle Klicks und eine präzise Zielerfassung geben ein sicheres Gefühl. Leider erweist sich diese flinke Begabung im normalen Office-Gebrauch als etwas müßig: Schnell werden Dinge angeklickt, die gar nicht ausgewählt werden sollten. Eine Gamer-Maus wie die Diamondback "3G" ist für den sterilen Gebrauch eher ungeeignet und kann die Stärken in den Spielen ausspielen.

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