Solid State Disks von STEC machen Festplatten Konkurrenz

Flashspeicher & Mini-Festplatten: Flash-Laufwerk speichert 512 Gigabyte

Eine Festplatte, die völlig stoßunempfindlich ist, nur wenige Gramm auf die Waage bringt und obendrein auch noch komplett lautlos arbeitet. Keine Fiktion, sondern reales Produkt: Solid State Disks arbeiten mit Flash-Speicher und sind schon seit einiger Zeit erhältlich. Jetzt legt der US-amerikanische Hersteller STEC nach. Dessen Solid State Disks bieten im 2,5-Zoll-Format bis zu 512 Gigabyte Speicherplatz und sollen herkömmlichen Festplatten auch in Sachen Transferrate Konkurrenz machen.

Hama STEC
Widerstandsfähig: Speziell portable Geräte wie Notebooks profitieren von den Fash-Festplatten, die unter anderem Hama anbietet.

Laut Herstellerangaben kommen die zwischen 32 und 512 Gigabyte großen Solid State Disks der Mach8-Familie beim Lesen auf maximal 90 MByte/s. Daten speichern die Laufwerke mit bis zu 60 MByte/s. Bewahrheiten sich diese Transferraten, könnten die Geräte locker mit aktuellen Festplatten mithalten. Von den Speichern sollen speziell Notebooks und tragbare Multimedia-Geräte profitieren. Privatanwender können die Laufwerke allerdings nicht separat erwerben, da STEC nur OEM-Kunden beliefert.

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Mit fünf US-Dollar pro Gigabyte noch teuer

Derzeit veranschlagt STEC für die als 1,8-Zoll- und 2,5-Zoll-Laufwerk erhältlichen Solid State Disks allerdings auf fünf US-Dollar pro Gigabyte. Das 512-Gigabyte-Spitzenmodell würde damit rund 2.500 US-Dollar kosten - auch trotz des günstigen Wechselkurses kein Schnäppchen. Eine gleich große Festplatte bekommt man dagegen schon für weniger als 90 Euro. Laut Hersteller soll der Flash-Preis aber binnen zwei Jahren schon auf zwei US-Dollar pro Gigabyte sinken.

Mittlerweile mausern sich Solid State Disks langsam von Exoten-Hardware zur ernsthaften Festplatten-Alternative. Seite Anfang 2007 haben Hersteller wie Hama und Transcend passende Produkte im Angebot. Im 2,5-Zoll-Format bieten sie derzeit bis zu 32 Gigabyte Kapazität und kommen als P-ATA- oder S-ATA-Version. Im Vergleich zu den STEC-Disks sind sie allerdings teurer. Die 32-Gigabyte-Versionen kosten jeweils rund 300 Euro und damit etwas mehr als neun Euro pro Gigabyte.

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