NAS-Laufwerke im Test: Multitalente im Netzwerk
Fazit
Der Download der Testdatei gelingt dem Netgear ReadyNAS mit 24 MByte/s am schnellsten. Nicht weit dahinter platziert sich die Qnap Turbo Station TS-109 Pro mit 21,9 MByte/s. Die letzten Plätze machen die Buffalo Linkstation Live und das Qnap TS-201 unter sich aus. Fast die gleichen Verhältnisse ergeben sich beim Upload mit dem FTP-Client. Im Gigabit-Ethnernet-Netzwerk liegt hier das Qnap TS-109 Pro vorne und erreicht 16,4 MByte/s. Schlusslicht ist der Qnap-Kollege TS-201 mit 8,1 MByte/s.
Die NAS-Systeme und insbesondere die Buffalo Linkstation Live und die Qnap Turbo Station TS-109 Pro sprechen vordergründig zwar eine Multimedia-Klientel an. Einen eindeutigen Testsieger gibt es jedoch nicht, da sich die Laufwerke mit ihren Features an unterschiedliche Zielgruppen richten.
Anwender, die lediglich ein einziges Laufwerk in ihrem NAS-System benötigen, sollten eher zum Qnap TS-109 Pro als zur Buffalo Linkstation Live greifen. Ersteres liefert nicht nur die bessere Schnittstellen-Leistung, sondern auch den größeren Funktionsumfang. Mangels NFS-Dienst und Active-Directory-Support lassen sich Freigaben mit dem Buffalo-Gerät zudem nicht in beliebige Netzwerke einspeisen.
Wer ein verlässliches Netzwerk-NAS sucht, das sich auch auf redundante Backups versteht, wählt zwischen dem Qnap TS-201 und dem Netgear ReadyNAS RND4425. Admins, denen Datensicherheit dabei wichtiger als Performance ist, finden mit dem TS-201 ein zuverlässiges Gerät, das zudem mit sämtlichen Netzwerk-Konfigurationen zurechtkommt.
NAS-Laufwerke im Test
Verstreut: Bei der Download- und Upload-Geschwindigkeit via FTP unterscheiden sich die NAS-Systeme deutlich.
Sparsam: NFS-Protokoll und Active Directory bietet das Buffalo-NAS nicht. Im Webinterface lässt sich immerhin die Ethernet-Framegröße einstellen.
Das Webinterface der TS-109 Pro stellt wichtige Funktionen wie den FTP-Server (Web File Manager) über separate Menüpunkte bereit.
Viererpack: Als einziges SOHO-NAS im Test nimmt das Netgear ReadyNAS RND 4425 bis zu vier S-ATA-Festplatten auf.
Lautlos: Das Qnap-NAS Turbo Station TS-109 Pro verzichtet auf einen Gehäuselüfter und kühlt seine Festplatte über das Aluminiumgehäuse.
Unterhaltungszentrale: Die DLNA-kompatible Buffalo Linkstation Live eignet sich laut Hersteller ideal als Multimedia-Lieferant für lokale Netzwerke.
Entertainment inklusive: Mit seinem integrierten Twonkymedia-Server verwandelt sich das Qnap-NAS in eine Multimedia-Station.
Umfassend: Das aufgeräumte Webinterface des Netgear-NAS lässt in punkto Funktionsumfang kaum Wünsche offen.
Solide: Die Qnap Turbo Station TS-201 nimmt bis zu zwei S-ATA-Festplatten auf. Nur das Netgear ReadyNAS bietet mehr und kommt mit vier Einschüben.
Nahezu keine Kompromisse müssen Anwender mit dem Netgear-NAS eingehen, das mit der besten Leistung und dem größtem Funktionsumfang im Test aufwartet. Hinzu kommen der einstellbare Grad der Benutzerverwaltung und der sichere RAID-5-Modus. Ein Manko teilen sich jedoch beide Netzwerk-Boliden: Im Gegensatz zu den Einzel-Laufwerks-Lösungen benötigen der TS-201 und das Netgear-Gerät einen aktiven Lüfter, der besonders bei Letzterem einen deutlich hörbaren Geräuschpegel produziert.

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Hab auch ne Buffalo link station live ist sehr gut und hat leider kein Active Directory aber für den Einstieg ins NAS- sharing reicht sie vollkommen . Datendurchsatz liegt zwischen 15 - 20 MB pro sekunde im...
"0-Service" Finger weg von Buffalo Meine (belegbare) Erfahrung bei Buffalo erhält man bei Problemen nur sehr zeitverzögerte und zudem wenig hilf- reiche Auskünfte. Meine Buffalo-Platte "LS-GL"...
Ich war auch auf der Suche nach einen NAS für Homeoffice und als ich deinen Kommentar gelesen habe, habe ich mir Synology mal näher angeschaut. Die Geräte sehen nicht nur schick und hochwertig aus...
EIn durchaus interessanter Bericht, leider sind nur einige wenige NAS-Geräte getestet und beschrieben. Zum Beispiel fehlen die wirklich guten Geräte "SYNOLOGY". Bei den Leistungsdaten können diese...