NAS-Laufwerke im Test: Multitalente im Netzwerk
Qnap-Geräte mit Webserver und Bittorrent-Client
Besonders praktische Features kommen bei den Qnap-Geräten hinzu: Beide verfügen über einen Webserver mit PHP-, mySQL- und SQLite-Unterstützung. Anwender können damit eigene Webseiten auf dem NAS-Gerät hosten. Bittorrent-Nutzer werden zudem die "Download Station" schätzen, in der sich die Qnap-Netzlaufwerke mit Torrent-Infos füttern lassen und Filesharing anschließend ganz ohne PC betreiben.
Damit im Betrieb nichts schief läuft, kommen die NAS-Laufwerke mit Selbstdiagnosefunktionen. Diese umfassen unter anderem eine Datenträgerüberprüfung sowie eine zuschaltbare E-Mail-Benachrichtigung. Letztere lässt sich sich beim Qnap TS-201 sogar verschiedenen Alarmstufen zuordnen. Abhängig von der Einstellung erhalten Administratoren dann keinerlei E-Mails bei Systemfehlern oder bekommen schon bei einzelnen Warnungen elektronische Post.
Standardausstattung: iTunes- und UPnP-Server
Kaum Fehler leisten sich die Testkandidaten bei den Multimedia-Funktionen. Das Standard-Repertoire umfasst einen iTunes-Server, der iPods als Musikdatenbank dient. Über das Webinterface verwandeln Admins die NAS-Laufwerke zudem in DLNA-kompatible UPnP-Server, die Videos, Fotos und Audiofiles an dazu kompatible Endgeräte schicken. Beim Netgear-NAS gelingt das über die Funktion "Home Media Streaming Server" auch mit netzwerkfähigen DVD- und Medien-Playern.

Etwas hakelig kommt allerdings die Webfotoalbum-Version der Qnap-Laufwerke daher. Speichern Anwender ihre Bilder direkt in das für Fotos vorgesehene Share "Qmultimedia", lassen sich diese anschließend zwar über das Webinterface betrachten. Im Test lässt die Performance aber zu wünschen übrig. Es dauert lange, bis Vorschaubilder von den Share-Fotos erscheinen.
Alle User und Verzeichnisse im Griff
Alle Testkandidaten bieten in ihren Webinterfaces eine gut überschaubare Share- und Benutzerverwaltung. Darin definieren Administratoren Zugriffsrechte für bestehende und neu angelegte Netz-Verzeichnisse und erstellen einzelne Accounts sowie Benutzergruppen. Bei den Qnap-Geräten und dem Netgear kann der Administrator jeden Benutzer zudem eine maximale Speicherplatzgröße zuweisen. Eine solche Quote macht sich beispielsweise in einem kleinen Firmennetz bezahlt, da sich die NAS-Kapazität entsprechend des Speicherplatzbedarfs seiner Nutzer gerecht aufteilen lässt. Dafür lässt sich beim Buffalo-NAS jeder Share für den Webzugriff über eine eigens vom Hersteller bereitgestellte Seite freigeben.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge
Hab auch ne Buffalo link station live ist sehr gut und hat leider kein Active Directory aber für den Einstieg ins NAS- sharing reicht sie vollkommen . Datendurchsatz liegt zwischen 15 - 20 MB pro sekunde im...
"0-Service" Finger weg von Buffalo Meine (belegbare) Erfahrung bei Buffalo erhält man bei Problemen nur sehr zeitverzögerte und zudem wenig hilf- reiche Auskünfte. Meine Buffalo-Platte "LS-GL"...
Ich war auch auf der Suche nach einen NAS für Homeoffice und als ich deinen Kommentar gelesen habe, habe ich mir Synology mal näher angeschaut. Die Geräte sehen nicht nur schick und hochwertig aus...
EIn durchaus interessanter Bericht, leider sind nur einige wenige NAS-Geräte getestet und beschrieben. Zum Beispiel fehlen die wirklich guten Geräte "SYNOLOGY". Bei den Leistungsdaten können diese...