Edel-Impfung: AntiVir Premium und Classic im Vergleich
Konfiguration im Expertenmodus
Mit einem Klick auf Konfiguration kann AntiVir weiter eingestellt werden. Hier bietet es sich an, oben links in den Expertenmodus zu wechseln, um Zugriff auf sämtliche Funktionen zu erlangen. Hier kann für den On-Demand-Scan, die im Hintergrund laufende On-Access-Überprüfung und den E-Mail-Schutz MailGuard separat angegeben werden, welche Dateien durchleuchtet werden, was mit potentiellen Bedrohungen passieren soll und wie empfindlich die Heuristik zu arbeiten hat.
Der Nutzer kann zudem Ausnahmen konfigurieren, die nicht überprüft werden sollen. Ähnliches gilt bei MailGuard für E-Mail-Adressen, die von Hand ausgenommen werden können. Auf Wunsch gibt AntiVir eine akustische Warnmeldung aus, sobald Malware entdeckt wurde.

AntiVir kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.
Im Bereich Allgemein der Konfiguration können erweiterte Gefahrenkategorien wie verdächtige Laufzeitpacker, die Anhänge von Spaßmails oder Spiele mit in die Überprüfung einbezogen werden. Um das AntiVir-Profil zu schützen, können bestimmte Bereiche mit einem Passwort versehen werden. Und auch die Handhabe der Protokoll-Dateien lässt sich hier den eigenen Vorstellungen entsprechend anpassen.
Fazit: Mehrwert zum kleinen Preis
Wer sich für die Premium Version der AntiVir Personal Edition entscheidet, erhält einen integrierten Scanner für Spy- und Adware. Updates gehen schneller vonstatten und MailGuard schützt das System vor E-Mail-Schädlingen. Zwar gibt es diese Funktionen - zumindest in abgespeckter Form - auch kostenlos, AntiVir Premium bietet diese Sicherheits-Palette allerdings in einem Programm gebündelt.
Weniger das Schutzbedürfnis des Computers, sondern das Gewissen und Komfort sprechen die weiteren Vorteile der knapp 20 Euro teuren Premium-Version an: Ein Viertel des Betrags kommt gemeinnützigen Zwecken zugute und auch der von vielen Nutzern als störend empfundene Notifier taucht nicht mehr auf. Der Trend, dass sämtliche Software kostenlos zu sein hat, sollte bei Sicherheits-Programmen nicht den Vorrang vor Zuverlässigkeit bekommen. Und hier geht Avira einen lohnenden Kompromiss ein.


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
habe bis jetzt avast home benutzt, kann es nur weiterempfehlen, jedoch ist irgendwann die lizens abgelaufen und dann nervt es, jetzt bin ich viel zufriedener mit einer kombo die sich weder gegenseitig nervt, noch...
Nein, der kostenlose AntiVir kann fast garnix. Er hat KEINEN Mailscanner, KEINEN Spywarescanner und nervt mit dem Notifier. Das repräsentiert nicht nur meine Meinung, der Popup nervt! Es gibt unter den...
Also im Artikel steht ja die Engine ist die gleiche. Also erkennt die Freeware Version nun Spy- und Adware oder wurde diese Erkennung dort absichtlich abgeschaltet? Das wird im Artikel nicht ganz klar.