Wuala: Online-Datenspeicher mit P2P-System
Meine Gruppen: Privatisiert und vorzeigbar
Von Meine Freunde aus kann jeder Nutzer auch weitere Menschen einladen, die es noch nicht zu Wuala geschafft haben. Wuala zeigt hier neben den Listen der noch unbestätigten Freundschaften und den Anfragen anderer Nutzer auch zufällig zusammengewürfelte Wuala-User an - ein "Kennen Sie den schon?"-Effekt also.
Auch Meine Gruppen unterstützt den Aspekt des Social Networkings: Nutzer können einzelnen Gruppen beitreten und die Inhalte betrachten, kommentieren und herunterladen. Es ist zudem möglich, eigene Gruppen zu erstellen und Nutzer zur Teilnahme zu bewegen. Hier ist ebenfalls anhand des grünen Symbols sehr schnell erkennbar, ob neue Inhalte in einem Ordner veröffentlich wurden.
Es besteht eine Trennung zwischen öffentlichen und privaten Gruppen: Während erstere für jeden Nutzer zugänglich sind, eignen sich die privaten Gruppen für den engeren Bekanntenkreis. Indem solche privaten Gruppen angelegt und mit Inhalten gefüttert werden, ist beispielsweise der Austausch von Fotos, Dokumenten, aber vor allem auch größeren Dateien ein Kinderspiel. Der Ersteller der Gruppe kann die Einladungen akzeptieren oder ablehnen.
Um Inhalte auch unabhängig von Freunden oder Gruppen zu entdecken, lädt der Menüpunkt Welt zum ungezielten Stöbern ein. Hier kann sich der Nutzer die Dateien in Kategorien wie Top, Perlen, Neueste oder nach Tags sortiert anzeigen lassen. Auch der Dateityp kann bestimmt werden, die Auflistung funktioniert sogar für beliebte Gruppen und Benutzer.
Optionen: Sex, Gewalt und Speicherplatz
Bei den beliebten Dateien und Gruppen kristallisiert sich schnell heraus: Sex sells - auch bei Wuala. Wer keine nackten Tatsachen angezeigt bekommen möchte, kann in den Optionen unter Konto den Haken bei nur familienfreundliche Inhalte anzeigen setzen. Damit blendet Wuala sämtliche Inhalte aus, die vom Ersteller ein "Ab 18"-Symbol verpasst bekommen haben.

Die öffentlichen Dateien von Wuala können durchsucht werden.
Es ist übrigens möglich, die verfügbare Menge an Online-Speicher auf mehr als ein Gigabyte zu erhöhen. Wuala verfährt dabei nach einer simplen Formel: Die Menge an zusätzlich freigegebenem lokalem Speicher multipliziert mit der prozentualen Online-Dauer des Computers ergibt den verfügbaren Online-Speicher. So sollen Power-User dafür belohnt werden, dass ihr lokaler Speicher quasi rund um die Uhr vom Wuala-Netz angezapft werden kann.
Ein Rechenbeispiel: Wer zehn Gigabyte seiner Festplatte anbietet und 50 Prozent des Tages online ist, erhält dafür fünf Gigabyte im Wuala-Netzwerk. Es ist also nicht möglich, seinen Platz zu vergrößern, lediglich das Tauschen von lokalem in Online-Speicher wird angeboten. Wuala knüpft allerdings Bedingungen an das Speicher-Upgrade: Der Nutzer muss mindestens 17 Prozent des Tages online sein und muss über eine geeignete Internetverbindung verfügen - im Klartext bedeutet das DSL und keinerlei Port-Probleme mit der Firewall.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
"Jeder Teilnehmer gibt standardmäßig ein Gigabyte seiner Festplatte frei und erhält daraufhin dieses Gigabyte als nutzbaren Speicherplatz in Wuala." Das ist falsch! Man bekommt zu Begin einen...
Ich verwende Wuala nun bereits seit einigen Monaten und bin noch immer sehr begeistert. Die closed alpha läuft zwar noch immer, aber Stück für Stück reift die Software weiter (ca. ein Update pro...
Nette Idee, aber so lange das ganze nicht Open Source und nicht geprüft wird kann ich meine eigenen Daten so lange sie unverschlüsselt sind auch genau so einem webdav Anbieter anvertrauen (gmx, aol, etc.). ...