Beowulf bittet zur deftigen Schlacht

Xbox 360: Beowulf im Test

"Die Legende von Beowulf - Das Spiel" - bevor jetzt gelangweiltes Stöhnen aufkommt und Rufe laut werden die sagen: "Schon wieder eine Filmversoftung" eines vorweg: Sie haben unser vollstes Verständnis. Aber Vorurteile sind etwas für Langweiler und so haben wir uns auch diese Videospielumsetzung angesehen. Und bereits an dieser Stelle ein kleines Fazit: Langeweile kommt nie auf.

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Beowulf
Einmal blutig bitte. Mit dem roten Saft geizt das Spiel nicht, aber so ist das nun mal im rauhen Norden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1"Durchwüten"
  2. 2Die Macht von Axt und Schwert
  3. 3Fazit: Keine Langweile

Der nordische Krieger Beowulf ist ein junger und arroganter Mann, der mit der Kraft von dreißig Männern gesegnet wurde. Er will Ruhm, Macht und ein Held sein. Um das zu erlangen, eilt er dem dänischen König Hrothgar zu Hilfe, um sein Land von einem Grendel-Monster zu befreien. Sie begleiten ihn dabei fünfzig Jahre und erleben seine Erzählung. Die Geschichte des Spiels hat daher mit der Kinofassung nicht besonders viel am Hut, woraus ein gewisser Freiraum resultiert. So können Sie im Spiel verschiedene Wege beschreiten und damit auch verschiedene Endsequenzen sehen.

"Durchwüten"

"Die Legende von Beowulf" beschränkt sich in erster Linie auf blutrünstige Kämpfe mit wenig taktischer Finesse. Getreu dem Motto: "Draufhauen und gut", stellt man sich mit seiner Armee von bis zu zwölf Recken gegen ungemütliche Barbaren oder Zombies. Zwei Angriffstasten stehen zur Verfügung, die es in sich haben. Unzählige Kombos lassen sich so aus dem Muskelprotz herausholen.

Die Legende von Beowulf - Das Spiel

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Gleichzeitig gibt es aber auch noch die Möglichkeit zu "wüten". Diese Spezialfähigkeit versetzt Beowulf in einen Rauschzustand, der ihn zum rasenden Krieger werden lässt. Obwohl diese Spezialattacke hilfreich sein soll, schadet sie doch eher. In seiner Wut mäht Beowulf alles nieder, was ihm in den Weg kommt - auch die eigenen Leute. Ein Feature, das mit Vorsicht zu genießen ist.

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Die Macht von Axt und Schwert

Wenn der gute Herr Beowulf gerade einmal nicht seine Mannen verstümmelt, kann er sie auch herumkommandieren. So können durch einfache Befehle Objekte verschoben oder Kampftaktiken festgelegt werden. Handfester geht es wieder mit dem "Wrestling"-Feature weiter. Beowulf packt dabei seinen Gegner und bricht ihm die Knochen das es nur so kracht. Generell sind solche Aktionen zwar ziemlich brutal dargestellt, dafür opulent in Szene gesetzt.

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