Mit "My Location" den Standort berechnen
Google Maps: Neue Funktion macht jedes Handy zum Navi
Handy
Google hat eine neue Funktion in seine Geografie-Anwendung "Google Maps" integriert. Mit der neuen "My Location"-Funktion in der mobilen Variante von Google Maps können Nutzer sich per Knopfdruck ihren Standort anzeigen lassen. Damit werden auch Handys ohne GPS zu Spürhunden.
Die Technik ist einfach, aber effektiv: Die Funktion My Location zeigt die Mobilfunkzelle an, in die das Handy eingebucht ist. Auf einer Karte wird der Standort des Antennenmastes und seine Umgebung dargestellt und hervorgehoben. So kann sich der Nutzer auf Knopfdruck seine ungefähre Position anzeigen lassen.
Besonders praktisch: My Location arbeitet mit anderen Anwendungen von Google Maps zusammen. Das nächste Restaurant oder ein Café finden, den Startpunkt für eine Wegbeschreibung festlegen: Den Standort einzutippen ist jetzt nicht mehr nötig. My Location funktioniert mit und ohne GPS. Die satellitengestützte Variante ist zwar genauer, viele Handys haben allerdings keinen eingebauten GPS-Empfänger. Stattdessen zeigt Google Maps den ungefähren Standort anhand der aktuell benutzten Funkzelle an.

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My Location zeigt den ungefähren Standort
Die Technik ist nicht neu. Die Identifizierung, in welche Funkzelle ein Telefon eingebucht ist, ist ein gewöhnlicher und notwendiger Teil der GSM-Technik. Damit werden Gespräche an das richtige Zielgerät geleitet. Es wird schon seit Jahren benutzt, um beispielsweise spezielle Tarife, die nur für einen gewissen Radius um das eigene Zuhause gelten, anzubieten. Neu ist allerdings, dass auch die Verbraucher selbst mit diesen Informationen arbeiten können. Der Nachteil: Besonders außerhalb der Stadt können die Funkzellen mehrere Kilometer Durchmesser haben. Die Angaben von My Location sind in diesem Fall sehr ungenau.
Datenschützer könnten hellhörig werden. Google könnte möglicherweise selbst etwas mit den Daten anfangen und damit Bewegungsprofile oder ähnliches erstellen. Der amerikanische Suchmaschinenbetreiber versichert, dass keine personenbezogenen Daten gespeichert werden. Wer dennoch skeptisch ist, kann die neue Funktion auch komplett abschalten.
Jetzt sind Sie dran.
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