Sechs Pfund Gezocktes
Blut und Spiele: Toshiba Satego X200-20O im Test
Dieses Notebook ist ein Schreibtischtäter, man erkennt es bereits an der auffälligen Optik. Ein passendes Spiel auf einer der beiden Festplatten und es wird zur Tatwaffe. Toshiba liefert mit dem Satego X200-20O beste Voraussetzungen für Blut- und Schreib-Arbeit. Standesgemäß läuft der Gaming-Bolide mit blutroter Lackierung zum Test auf.
Inhaltsverzeichnis
- 1Mensch trifft Maschine
- 2Klappe zu: Optik, Anschlüsse und Verarbeitung des Gehäuses
- 3Klappe auf: Optik, Ausstattung und Verarbeitung des Innenraums
- 4Display: Ziemlich abgeblickwinkelt
- 5Leistung: Dreht die Regler auf
- 6Arbeiten: Die schönste Nebensache
- 7Multimedia: Aus vollen Rohren
- 8Fazit und technische Daten
Klingt gut: Ein komplett auf mobilen Spielspaß abgestimmtes Notebook in edler, leicht agressiver Optik, aufgepeppt mit fünf hochwertigen Lautsprechern, integrierter Digitalkamera, einem ausgewachsenen Nummernblock und feiner Anschlussvielfalt. Das Toshiba Satego X200-20O erfüllt auf dem Papier sämtliche Anforderung an eine mobile Spielstation.
Inhalt
- Mensch trifft Maschine
- Klappe zu: Optik, Anschlüsse und Verarbeitung des Gehäuses
- Klappe auf: Optik, Ausstattung und Verarbeitung des Innenraums
- Display: Ziemlich abgeblickwinkelt
- Leistung: Dreht die Regler auf
- Arbeiten: Die schönste Nebensache
- Multimedia: Aus vollen Rohren
- Fazit und technische Daten
Mensch trifft Maschine
Das Wörtchen "mobil" relativiert sich natürlich direkt nach der ersten Begegnung zwischen Mensch und Maschine. Satte 3,2 Kilogramm Kampfgewicht wirft der Desktop-Ersatz ins Gefecht. Über ein weiteres Kilogramm steuert der externe Brocken von Netzteil noch bei. Schnell wird klar: Auf große Reise wird mit dem Satego sicherlich niemand gehen wollen, höchstens zur Vorbereitung auf den Iron-Man.
Dies widerspricht auch klar dem eigentlichen Einsatzzweck des Gaming-Boliden, der ja eigentlich nur spielen will. Da aktuelle Spiele-Titel die Hardware bis aufs Letzte ausreizen, stellen alltägliche Aufgaben wie Musik- und Filmwiedergabe selbstverständlich kein Problem dar.
Klappe zu: Optik, Anschlüsse und Verarbeitung des Gehäuses
Arbeitsplatz für Zocker: Diese Tastatur eignet sich aber auch für Schreibarbeit.
Der geschlossene Displaydeckel in rot-schwarz marmorierter Hochglanzoptik wird von einem geradezu riesigen Toshiba-Logo durchzogen und ist extrem anfällig für Fingerabdrücke. Dafür rastet der Verschluss satt und zufrieden ein und der Deckel liegt absolut plan am Gehäuse auf. Die untere Hälfte der Vorderseite beherbergt neben einem Kartenleser einen mechanischen Schalter zur Aktivierung beziehungsweise Deaktivierung des WLAN-Moduls, ein Drehrad zur Regulierung der Lautstärke sowie diverse Statusleuchten.
Toshiba Satego X200-20O
Anschlussfreuden: Über HDMI, VGA, TV-Ausgang und Firewire freuen sich nicht nur Gamer, sondern auch Besitzer eines Heimkinos.
Der Deckel gefällt durch Hochglanz-Optik, leider ist die Oberfläche extrem anfällig für Fingerabdrücke.
Kein HD DVD: Die Wahl des optischen Laufwerks fiel nicht auf das DVD-Nachfolgeformat.
Echte Gamer-Notebooks erkennt man an beleuchteten Schriftzügen. In dieser Hinsicht geizt das Satego mit nur einem Schriftzug auf der Vorderseite.
Mobiles Gaming-Geschoss: Mobil sein ist nicht die Sache des Toshiba Satego X200-20O
Klang- und kraftvoll: Die für Spiele so wichtige Soundkulisse wird von einem Haman-Kardon-System erzeugt. Bei Bedarf liefern die Boxen richtig Druck.
Eine Seltenheit: Das Toshiba X200-20O verfügt über einen vollständigen Nummernblock. Die Umgewöhnung vom Desktop-Rechner fällt daher nicht ganz so schwer.
Gut gemacht: Das Toshiba Satego X200-20O hinterließ im Test eine sehr gute Figur.
Von der Seite betrachtet könnte man fast von einem schlanken Subnotebook ausgehen.

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