Optischer Hochgenuss mit kleinen Schwächen
Blutrausch: Unreal Tournament III im Test
Explosionen, Kampfgeschrei und eine blutige Schlacht. So beginnt die dritte Auflage von "Unreal Tournament". Der erfolgreiche Ego-Shooter aus dem Hause Epic soll die Erfolgsgeschichte weiterschreiben und gleichzeitig noch besser werden. Dementsprechend wurde das Spiel auch mit einigen neuen Features ausgestattet. Tritt der Blutrausch auch dieses Mal ein?

Inhaltsverzeichnis
- 1Glanzvoller Einstieg
- 2Alt und neu ganz nah vereint
- 3Immer diese Primärknoten
- 4Fazit: Action pur
- Inhalt
- Glanzvoller Einstieg
- Alt und neu ganz nah vereint
- Immer diese Primärknoten
- Fazit: Action pur
Glanzvoller Einstieg
Epic Games hat "Unreal Tournament III" aufgerüstet und ordentlich aufpoliert. Nicht nur dass es einen neuen Kampfmodus mit dem Namen "Warface" gibt, der Spieler kann sich auch noch auf neue Fahrzeuge und eine neue Einzelspieler-Kampagne freuen. Letztere ist leider auch schon der erste Schwachpunkt des Spiels. Nach einem fulminanten Intro beginnt Ihre Geschichte in der Haut des Söldners "Reaper". Nachdem dieser durch die Hilfe seiner Schwester (die ebenfalls den Söldnern angehört) dem Tod von der Schippe gesprungen ist, muss er sich erst einmal als wieder kampftauglich erweisen.
Unreal Tournament III
Filmen verboten. Wenn man nicht aufpasst, segnet man ziemlich schnell das Zeitliche.
Attacke! Die \"Necris\" haben riesige Maschinen wie den Kraken ähnlichen \"Fury\" Turbinen-Jäger.
Ob Schnee oder Regen. Jede Map hat ihren eigenen Charme und ist vollgepackt mit kleinen Details.
Die Eingewöhnungszeit ist in dieser Hinsicht sehr kurz, die Steuerung geht leicht von der Hand und auch Anfängern gehen die Bewegungen schnell in Fleisch und Blut über. Die erste Trainingsstunde ist dabei wie ein Tutorial aufgebaut. Sie bekommen die wichtigsten Dinge erklärt und können sich mit der Steuerung vertraut machen.
Im Grunde genommen ist die neue Einzelspieler-Kampagne eigentlich ein einziges Tutorial. Man fängt beim Training an und geht dann nach und nach die einzelnen Modi durch. Zwischen den jeweiligen Kampagnen bekommen Sie in kleinen Sequenzen die Geschichte nebenher weitererzählt. Da die Story eigentlich eher Nebensache und auch nicht wirklich tiefgründig ist, wird der Kampagnen-Modus fast schon überflüssig.
Alt und neu ganz nah vereint
Alles andere als überflüssig sind bei einem Ego-Shooter die Waffen. Selbst wenn es keine neuen Modelle gibt, so hat Epic Games das Design der schweren Kaliber aufgefrischt. Ob Bio Rifle oder der Rocket Launcher - jede Waffe hat die eigene "Überzeugungskraft" - sowohl optisch als auch funktional. Es wurde jedoch nicht nur recycelt, sondern manche Inhalte wurden komplett neu geschaffen. So findet man einige völlig neue Maps in der Auswahl, die nicht nur unheimlich detailliert aussehen, sondern zusätzlich richtig umfangreich gebaut wurden. Der Spielspaß ist alleine beim Erkunden der einzelnen Abschnitte schon gegeben.

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