Gadget Globus: Amazons Kindle
Die Preisfrage
Der integrierte Speicher reicht für etwa 200 Bücher. Wer mehr Kapazität benötigt, kann diesen mit optionalen SD-Speicherkarten schaffen. Auch mit Hörbüchern und MP3-Musik kommt Kindle klar. Spätestens bei der Musik- und Hörbuchverwaltung muss Amazon sich aber die Frage nach dem Sinn der geringen Kapazität von 256 Megabyte gefallen lassen.
Bislang sind Versuche, einen massentauglichen E-Book-Reader zu produzieren, allesamt gescheitert. Ob Amazons Kindle hier die erste Ausnahme wird, hängt nicht zuletzt von den Erfahrungen in den USA ab. Zu der Frage ob und wann das Gerät nach Deutschland kommt, hält Amazon sich bedeckt.
399 Dollar: Ob diese Summe fürs Bücherlesen gerechtfertigt ist, wird jeder für sich selbst entscheiden müssen. In der selben Preisliga spielt etwa Apples iPhone; der buchgroße Asus EeePC hingegen ist sogar um ein Drittel günstiger. Amazon kennt diese Vergleiche und stellt nicht die Hardware in den Vordergrund, sondern den Service dahinter.
Amazon Kindle
Sieht gut aus: Dank elektronischer Tinte ist die Schrift hervorragend zu lesen.
Alt gegen neu: Ob Kindle ein Erfolgskonzept wird? Immerhin lassen sich trotz kleinem Speicher dutzende Bücher auf ihm sichern.
399 Dollar verlangt Amazon für den E-Book-Reader Kindle. Zum gleichen Preis bekommt man anderswo schon komplette Rechner.
So werden viele Bücher für den Kindle günstiger als die gedruckte Version angeboten. Auch kann man mit dem E-Book-Reader jederzeit und kostenlos auf die Online-Enzyklopädie Wikipedia zugreifen. Wer genau der Hersteller des Gerätes ist, bleibt bislang noch unklar.

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