Fabidoo: Gipsfiguren aus dem 3D-Drucker
Wie ein Drucker, nur mit Gips
Anstatt auf Papier werden die Farben jedoch auf ein Gips-Pulver gesprüht. Ist eine Schicht fertig gedruckt, wird darüber eine neue Pulverschicht aufgetragen, die dann als nächstes bedruckt wird. So entsteht Schicht für Schicht am Ende eine 3D-Figur, ein fertiges fabdioo. Die so gedruckte Figur wird anschließend noch veredelt, dadurch bekommt sie ihre endgültige Festigkeit und eine glänzende Oberfläche.

Der fertige fabidoo ist je nach Typ zwischen zwei und sechs Zentimeter hoch, bis zu vier Zentimeter breit und bis drei Zentimeter dick; eine Figur bringt etwa 40 Gramm auf die Waage. Dass für die Herstellung die Wahl auf einen 3D-Drucker fiel, ist nicht nur der puren Begeisterung für die relative neuartige Technik zuzuschreiben, sondern hat genauso praktische Gründe.
Das verrät Marc Schlichte gegenüber netzwelt: "Jeder Internet-Nutzer kann sich sein eigenes fabidoo gestalten. Es entsteht eine einzigartige Figur. Herkömmliche Verfahren eignen sich für hohe Stückzahlen und nicht für individuelle Anfertigungen." Doch genau das sollen die fabidoos sein - individuell. Der Preis für die fabidoos liegt ab knapp 10 Euro aufwärts, plus Versand. Das Gestalten, Ausprobieren und Mitmachen in der Community ist aber kostenfrei.

Individuell, niedlich und per Post
Gezahlt wird bei fabidoo per Vorkasse. Dann wird die Figur für jeden Kunden individuell nach seinen Vorstellungen ausgedruckt und danach per Hand veredelt, nach Wunsch mit einem Anhänger für den Schlüsselbund versehen. Sobald die Zahlung eingegangen ist, werden die fabidoos nach drei bis vier Tagen auf den Weg gebracht und können von München aus Deutschland erkunden. Die Homepage der fabidoos finden Sie in den Links zum Thema.

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