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20.11.2007
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Quasselstrippen müssen in die Warteschleife

Peter zahlt nur noch zehn Minuten

Verbraucherschutz

Peter zahlt nur noch zehn Minuten

Mehr Fairness bei der Telefonie verspricht der Anbieter PeterZahlt. Um dieses Versprechen einzulösen und zu lange Wartezeiten zu vermeiden, sind gleich mehrere Änderungen in Kraft getreten. Dazu zählen eine Verkürzung der Gesprächszeit für unregistrierte Nutzer und ein Ausbremsen von Vieltelefonierern. Aber es gibt auch positive Neuigkeiten. So soll es zum Weihnachtsfest kostenlose Telefonate in die Mobilfunknetze geben.

Drei Millionen Nutzer

Innerhalb von knapp 18 Monaten haben sich mehr als drei Millionen Nutzer für PeterZahlt begeistert, täglich werden es mehr. Das Prinzip des Angebotes ist denkbar einfach: Über das Internet werden neben Geschlecht und Alter die eigene Rufnummer und die Telefonnummer, zu der man verbunden werden möchte, eingegeben. Sobald das heimische Telefon klingelt und der Hörer abgenommen wird, baut sich die gewünschte Verbindung umgehend auf.

Zur Finanzierung flimmern Werbebotschaften über den Bildschirm. Wer sich nicht registrieren möchte, kann ab sofort maximal zehn Minuten am Stück kostenlos telefonieren. Für registrierte Nutzer wird sich vorerst an der maximalen Verbindungszeit von 30 Minuten nichts ändern. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, wann es auch hier zu Einschränkungen kommen wird. Weiterer Vorteil: Mit einem Telefonjoker kann die Warteschlange links liegen gelassen und die Verbindung sofort aufgebaut werden. Im Gegenzug wird die Gesprächszeit leicht verkürzt.

Kostenlose Handy-Telefonate zum Fest

Alle Telefonate werden am Anfang und Ende mit kurzen Werbehinweisen versehen, aber nicht durch Unterbrecherwerbung gestört. Mehr als 2.000 Telefonierer warten nach eigenen Angaben teilweise gleichzeitig auf eine Verbindung. Künftig sollen in erster Linie Vieltelefonierer, die häufig mit Peter telefonieren, gezielt in die Warteschleife wandern. Passend zur Weihnachtszeit verspricht PeterZahlt eine neue Sonderaktion. Im Dezember sollen wieder kostenlose Gespräche in die deutschen Mobilfunknetze angeboten werden. Weitere Details zu dieser Aktion werden vorerst noch nicht verraten, können aber alsbald bei netzwelt nachgelesen werden.

Bis dahin kann nicht nur ins deutsche Festnetz, sondern auch nach Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien, Luxemburg, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, San Marino, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, USA und Kanada sowie Vatikanstadt telefoniert werden. Während in Deutschland die Flatrate-Tarife wie Pilze aus dem Boden schießen, sind vor allem kostenlose Auslandsgespräche ein schlagendes Argument pro PeterZahlt.


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