Xbox 360: Assassin's Creed im Test
Klassisch unschlagbar
In allen Sequenzen wird der Spieler generell sehr behutsam zu den jeweiligen Quests geführt. Haupt- und Neben-Quests werden auf der Karte angezeigt und so erhält man immer einen guten Gesamtüberblick. An eine Pause denkt man dabei so gut wie nie. Die Geschehnisse ermuntern gerade dazu, noch eine Stunde länger zu spielen. Obwohl die Story für zart besaitete Seelen eher ungeeignet ist. "Assassin's Creed" zeigt eine brutale Welt, in der der Held Altair noch mit am hellsten strahlt, obwohl er selber kein Heiliger ist.
Technisch ist das Spiel brillant umgesetzt. Die Steuerung ist einfach und sicher zu händeln und die Grafik ein optischer Leckerbissen. Atmosphärisch punktet das Spiel zusätzlich noch mit einem passenden Sound und vielen authentischen Klängen. Auf dem Markt fühlt man sich, als würde man direkt im Geschehen stehen, in der Natur wird man mit realistischen Geräuschen beeindruckt. Einzig die deutsche Synchronisation kann an einigen Stellen nicht ganz überzeugen. Hier fehlt es manchmal an der glaubwürdigen Darstellung.
Fazit: Ohne Worte
Das beste Action-Adventure des Jahres. Mit viel Liebe zum Detail und einem beeindruckenden Spielverständnis schafft Ubisoft mit "Assassin's Creed" unvergessliche Momente. Die Geschichte gibt viel Raum für Entdeckungen und wird nicht erzwungen. Fast verspürt man am Ende das Gefühl, die weiße Robe erneut anzulegen, um diese wunderschönen Städte noch einmal erleben zu können. Einzig die Synchronisation ins Deutsche macht etwas mürrisch.

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