Xbox 360: Assassin's Creed im Test

Keine Pause für müde Spieler

Auch im Kampf zeigt die Steuerung kaum Schwächen. Mit eleganter Leichtigkeit stellt man sich den Wachen entgegen und muss dabei sehr bedacht zu Werke gehen. Die Animationen sind währenddessen butterweich umgesetzt und richtig schön anzusehen. Mit einer simplen Hau-drauf-Taktik kommt man im Spiel nicht weit. Eher müssen Sie die Schwächen Ihrer Gegner ausfindig machen und darauf reagieren. Natürlich kann auch die Umgebung in den Kampf mit einbezogen werden. Unter einem wackeligen Baugerüst sollte man zum Beispiel nicht stehen. Mit einem einfachen Schlag gegen den tragenden Balken begräbt der Schutt alles unter sich und Sie sind Ihre Feinde los.

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Der Fantasie sind dabei nur wenig Grenzen gesetzt. Eine Flucht verkommt nur manchmal zum Spießrutenlauf, da die Wachen dem Spieler sogar auf hohe Gebäude folgen und, wenn es sein muss, auch über Abgründe springen. Diesbezüglich hat man immer alle Hände voll zu tun. Darum die erste Devise: Wer noch nicht so ganz geübt ist, der sollte sich in der Stadt erstmal etwas ruhiger verhalten. Wer sich dann doch mal einer Situation gegenüber sieht, der er nicht gewachsen ist, kann sich immer noch in einer Gruppe von Mönchen aus dem Staub machen. Die Ironie des Schicksals, denn Altair erkennt man unter den Kaputzenträgern mit Sicherheit nicht.

Die Aufträge, die Ihnen im Laufe des Spiels abverlangt werden, steigern sich von Mission zu Mission. Wo man anfangs noch unbeschwert ausprobieren konnte, müssen jetzt die Angriffe durchdacht und gezielt sein. Handlungsfreiheit besteht dabei jederzeit, es wird keine spezielle Vorgehensweise aufgedrängt und man kann beispielsweise gemütlich durch die Stadt schlendern, um auf einmal in eine Menschentraube zu gelangen, deren Kern die gesuchte Zielperson ist. Genau das ist es, was man unter "interaktivem Gameplay" versteht. Besonders nett gemacht sind die Passagen hoch zu Ross. Mit einem Pferd bestreiten Sie teilweise das Quest von "Akkon" und das ist nicht nur ästhetisch schön anzusehen. Auch die funktionale Seite kann sich sehen lassen. Zwar fängt man anfangs etwas unsicher an, doch mit einigen Anläufen und Übungen bekommt man die neue Situation relativ gut gemeistert.

assassins creed
Solch nette kleine Abwechslungen machen das Spiel interessant und optisch noch ansprechender.
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