Die drei ???: Das Geheimnis der Geisterinsel

Solide Umsetzung mit leichter Wehmut

Im Spiel erwarten Sie klassische Denk- und Knobelrätsel, die mal mehr oder weniger schwer zu lösen sind. Allgemein betrachtet passt sich der Schwierigkeitsgrad der Zielgruppe an. Grafisch sind "Die drei ???" ebenfalls sehr stark auf die jungen Käufer ausgerichtet: Alles hat irgendwie einen leichten Duplo-Stil: Keine besonders kantigen Figuren, aussagekräftige Farbgebungen (rot ist schlecht und hell ist gut) und eine auffällige Bildsprache. Allerdings ist dieser Grafik-Stil gewollt, die Gestaltung sollte comiclastig sein und sich von der Tonalität dem Film anpassen - obwohl eine etwas "erwachsenere" Grafik vielleicht auch ältere Spieler anlocken würde.

drei ???
Der obere Bildschirm zeigt die Aktion, der untere zeigt die Map und erlaubt es via Stylus, die Charaktere durchzuschalten.
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Die von einigen Fans geforderte Sprachausgabe wurde leider nicht übernommen. Sämtliche Dialoge finden auf textbasierter Ebene statt. Auch die Hintergrundmusik könnte dem einen oder anderem mit der Zeit etwas auf die Nerven gehen. Betrachtet man das Spiel jedoch als das, was es sein soll - eben ein abenteuerliches Kinderspiel -, so kann man sagen, die Entwickler haben eine solide Arbeit abgeliefert.

Fazit: Kindliche Knobel-Kost

"Die drei ???: Das Geheimnis der Geisterinsel" ist kein Spiel für jedermann. Die Grafik und das gesamte Gameplay ist sehr kindlich gehalten und das ist genau das, was die Entwickler wollten. Wer den Film gut findet, dem wird auch das Spiel gefallen, leichte Knobel-Kost mit netten Grafiken und einer leicht verdaulichen Preformance wartet auf diejenigen, die den drei Detektiven bei den Ermittlungen helfen wollen.

In einem Podcast zu den "drei ???" gibt es weitere Informationen.

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