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29.11.2007
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Das Echtzeitstrategiespiel hat abgespeckt

Weltuntergang: Empire Earth III im Test

Strategie

Taktikern wird dieser Modus aber dennoch Spaß machen, besonders die strategischen Ausrichtungen auf der Weltkugel. Jedoch ist der Schwierigkeitsgrad schon im mittleren Bereich recht knackig. Automatische Kampfrunden sind daher auf der Karte nicht zu empfehlen. Es ist sehr ratsam, mehrere Speicherstände anzulegen. Das Konzept dieser Weltkugel und der Aufbau erinnern jedoch sehr stark an das bekannte Brettspiel Risiko.

Auf in den Kampf

Der Patch sollte unbedingt installiert sein, dennoch zeigen sich hin und wieder Fehler. So zeigen sich die Truppen streckenweise ziemlich zickig. Oft bleiben die Leute an irgendwelchen Felsen gar aneinander hängen. Während die automatischen Kämpfe öfter mal für den Gegner ausgelegt werden, sind die Truppen im Scharmützel irgendwie nicht richtig trainiert. Die feindlichen Soldaten machen den Eindruck, als würden sie sich manchmal vor Ihren Truppen verstecken. Eigentlich müssen Sie die Arbeit machen und minutenlang nach den Eindringlingen suchen. Auch produzieren Ihre Feinde relativ wenig. Während Sie Ihre Truppen neu regenerieren, steht der Computergegner immer noch mit sechs Mann da.

Empire Earth 3

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Westliche Maschinen gegen Nahost Kampfkunst. Wer wird wohl der Sieger sein?

Optisch macht das Spiel eine gute Figur, auch wenn eingefleischten "Empire Earth"-Freunden die neue Comic-Grafik übel aufstoßen könnte. Wenn die gigantischen Truppen aufeinander prallen, ist richtig viel los auf dem Bildschirm. Die Angelegenheit läuft sogar sehr flüssig - angemessene Hardware vorausgesetzt.

In den Wahnsinn können hingegen die Kommentare der Soldaten treiben. Zwar kann man den Sound regulieren, doch für die lustig gemeinten Texte könnte man eine Art "Goldene Himbeere" verleihen. Während der Baumeister mit Sätzen wie "Grade Loch in Hand bohren. Autsch." verhöhnt wird, kommt bei jedem anderen Trupp ein genauso dummer Spruch, bei jeder Aktion. Ein Kommentar bei jedem dritten Klick hätte gereicht. Alles andere ist einfach nur nervtötend.

Fazit: Der dritte Teil ist der Schwächste

Es ist wirklich schade, einer so tollen Spielreihe ein solches Spielkonzept aufzuzwingen. Ein Versuch, "Empire Earth" einem breiteren Publikum schmackhaft zu machen. Jetzt geht die Angst um, dass die alt eingesessenen Fans ebenfalls weg bleiben. Das Spiel hat gute Ansätze, lässt aber die Stärken aus vergangenen Tagen stiefmütterlich verkümmern. "Empire Earth III" hat viel zu bieten, leider ist die Slim Fast-Version kein Ersatz für die fette Strategie-Kost der Vorgänger.

wertung

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Einzeltest

Stammdaten
Hersteller Mad Doc Software
Publisher Vivendi Games
Distributor Sierra Entertainment
USK 18 Jahre
Medium PC-DVD
Aktueller Preis 44,95 Euro
Spieleigenschaften
Netzwerkmodus Ja - LAN bis zu acht Spieler
Editor Nicht vorhanden
Sprachausgabe Deutsch
Schwierigkeitsgrad Anfänger bis Profi
Speicherfunktion Jederzeit möglich + Autosave
Systemanforderungen
Arbeitsspeicher empf. 1 Gigabyte
Prozessor empf. 3.2 Gigaherz
Laufwerke DVD ROM
Festplattenspeicher min. 8 Gigabyte
Sonstiges DirectX 9.0c-kompatible 256 MB 3D Grafikkarte mit Hardware T&L und Shader Model 3.0 oder höher (512 MB SLI kompatible 3D Grafikkarte empfohlen)

Autor/in: Impressum


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Datum: 19.03.2010
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