Linux und Google-Applikationen machen alte Rechner flott
GoogleOS: Betriebssystem voller Online-Tools
Software
Das Blattsymbol in der linken unteren Ecke ist die gOS-Version des Start-Knopfes: Von hier aus können sämtliche Anwendungen aufgerufen und die Favourite Applications bestimmt werden; diese tauchen dann in der unteren Scroll-Leiste auf. Darüber hinaus finden Nutzer hier einen System Monitor, ein Tool zum Partitionieren, obligatorische Spiele und die Linux-Konsole. Virtual Desktops ermöglicht, mehrere Oberflächen nebeneinander zu benutzen.
Netzaffin: Die Applikationen
Wie der Name deutlich macht, setzt gOS hauptsächlich auf Online-Anwendungen aus dem Hause Google. Dazu gehören Mail, Maps, Docs & Spreadsheets, Calendar und News. Auch einverleibte Projekte wie YouTube und Blogger können leicht aufgerufen werden. Eine Verknüpfung besteht auch zu Meebo, Wikipedia und Facebook; zwar liegt der Fokus klar auf dem amerikanischen Markt, doch auch viele hiesige Nutzer dürften die Auswahl begrüßen.
Weiter geht es im Programm-Reigen: GOS versichert sich der Unterstützung von Open-Source-Klassikern wie Thunderbird, Skype, Pidgin, OpenOffice, GIMP und Firefox. Letzterer kommt direkt mit integrierter Google Toolbar daher. Abgerundet wird das Paket durch Linux-Tools: Xine sorgt für Video-Wiedergabe, Rhythmbox nimmt MP3s unter seine Fittiche.
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Griffbereit: Menü und Scroll-Leiste.
(Klick vergrößert.)
Fest geplättet: gOS installieren
Langsamer Rechner hin oder her - der Betrieb von gOS mittels Live-CD zerrt auf die Dauer an den Nerven. Praktischerweise ist es über das Install-Symbol auf dem Desktop möglich, gOS auf der Festplatte zu installieren. Der Installationsvorgang läuft denkbar intuitiv ab, nur die Eingabe der bevorzugten Sprache sowie der gewünschten Partition ist notwendig. Grundsätzlich kann gOS auch parallel zu einem Windows-Betriebssystem installiert werden; eigentlich ist es aber als einziges OS auf dem Computer gedacht.
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