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18.11.2007
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Linux und Google-Applikationen machen alte Rechner flott

GoogleOS: Betriebssystem voller Online-Tools

Software

GoogleOS: Betriebssystem voller Online-Tools

Insgeheim weiß es jeder Nutzer, der sich im Internet tummelt: Google ist bereits heute die bestimmende Macht, ohne die der Internet-Alltag kaum zu denken wäre. Auf diesem Grundsatz baut gOS auf: ein Linux-Betriebssystem, das kinderleicht zu bedienen ist, gut aussieht und sich fast ausschließlich auf Google-Anwendungen konzentriert. Ob gOS etwas taugt und wer davon profitieren kann, hat netzwelt sich angeschaut.

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Inhalt

  • gOS: Mit Google, nicht von
  • GOS und die Zielgruppe
  • Live-CD bauen und starten
  • Ansehnlich: Die Oberfläche
  • Netzaffin: Die Applikationen
  • Fest geplättet: gOS installieren
  • Macht müde Maschinen munter
  • Fazit: Innovation statt Revolution

Hinweis: Wohl aus rechtlichen Gründen hat sich das gOS-Projekt für ihren Buchstaben "g" eine neue Bedeutung einfallen lassen: Von jetzt an nennt sich die Live-CD "good OS", die Zeiten des Google-Präfix sind damit Vergangenheit.

gOS: Mit Google, nicht von

Ein Hinweis zur Klärung gleich vorweg: gOS ist nicht das sagenumwobene Betriebssystem, über deren Planung seit Jahren diskutiert wird. Zwar werden die Applikationen des Online-Riesen verwendet, davon abgesehen hat Google aber keine Aktion in gOS. Vielmehr ist das Betriebssystem eine vollständige und modifizierte Ubuntu-Distribution von Linux in Version 7.10.

gOS Start

Bild verkleinernBild vergrößern

Nach dem Bootvorgang: GoogleOS steht bereit.
(Klick vergrößert.)

GOS und die Zielgruppe

Vielen Nutzern, gerade aus der Windows-Fraktion, stellt sich da die Frage: Welchen Vorteil habe ich davon, auf Linux umzusattlen? GOS liefert einige Gründe: Die Oberfläche ist stark auf eine ganz bestimmte Anwendergruppe zugeschnitten, den Viel-Surfer mit wenig technischer Muße. "Ein alternatives Betriebssystem für die Massen", nennen es die Entwickler.

Schnell wird klar, dass Nutzer für gOS keinerlei Linux- oder erweiterte Computer-Kenntnisse benötigen. Vielmehr machten sich die Entwickler die dank Open Source einfache Modifizierbarkeit zu nutze, um gOS ins Leben zu rufen. Da bei den Google-Applikationen hauptsächlich die Netzwerkkarte zu schwitzen hat, eignet sich gOS vor allem für leistungsschwache Computer, die hauptsächlich für Internet-Ausflüge verwendet werden.

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Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
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r.a., am 20.11.2007 12:49

Der Artikel macht mir Appetit mal Linux zu testen - ohne es gleich installieren zu muessen.
Nen alten Rechenknecht haette ich auch noch ... :rolleyes:

Aber mal ein paar Fragen an die Linux-Wissenden:

Wie sieht's denn da mit Viren aus?

Braucht man eine AVS zum surfen, oder nicht?
Es wurde ja frueher oft geschrieben, dass es bei Linux nicht notwendig sei, wie steht es denn heute damit?

Gruz
ra


IchGoogleAlles, am 20.11.2007 18:17

Zitat:

Wie sieht's denn da mit Viren aus?

Schlecht, es gibt (so gut wie) keine. Falls du Installationsorgien liebst, nimm lieber Windows, da sieht's besser aus mit Viren. ;)
Zitat:
Braucht man eine AVS zum surfen, oder nicht?

Nö. Man sollte nur nicht unbedingt als root ins Internet, dass lässt Ubuntu aber eh nicht zu.
Zitat:
Es wurde ja frueher oft geschrieben, dass es bei Linux nicht notwendig sei, wie steht es denn heute damit?

Da hat sich nichts geändert.

ciao, andreas


r.a., am 20.11.2007 18:24

Aha, also auf CD brennen, einlegen und munter drauflos surfen. :cool:

Werde ich dann bei Gelegenheit mal antesten.


IchGoogleAlles, am 20.11.2007 18:42

Solltest du die Bluescreens vermissen, es gibt für Windowsumsteiger extra einen Bildschirmschoner, der die simuliert. Lindert Entzugserscheinungen.

ciao, andreas


Hasenmetzger, am 20.11.2007 21:15

Guuuden Abend,

habe auch einen alten Computer auf dem zur Zeit Win2000 Professional läuft und hab mir gedacht das könnte man doch mal ausprobieren...

Ich lasse den Pc beim Hochfahren von der CD booten und wähle die 1. Option "start and/or installi gOS" (oder was da auch immer steht...).

Es erscheint der gOS screen mit einem Ladebalken..."Gleich gehts los!"

Nach ein paar sekunden verschwindet wieder alles und da steht folgender Text:

Zitat:

udevd-event [2161]: run_program: '/sbin/modprobe' abnormal exit

BusyBox v.1.1.3 (Debian 1:1.1.3-5ubuntu7) Buit-in shell (ash)

Enter 'help' for a list of built-in commands.

(inittramfs) _
<--- blinkender unterstrich, hier ist nun eine eingabe möglich...

habe schon help eingegeben un dann auch ne liste bekommen, die mir allerdings keinen meter weiterhilft...

woran könnte das liegen? hoffe, hier kann mir jmd helfen :)


IchGoogleAlles, am 21.11.2007 19:06

Zitat:

woran könnte das liegen? hoffe, hier kann mir jmd helfen :)
Der mag deine Hardware nicht. modprobe testet die Hardware. Falls du Flashdrives hast, dann vorher abziehen. Evtl. hilft Installation im "sicheren Modus" (vergessen, wie das genau heisst). Sollte es ein NoName-Computer sein, hast du Pech gehabt. Linux wird von einigen Hardwareherstellern nicht supported.

ciao, andreas


grunzer, am 21.11.2007 20:54

Hallo,

Wie schon einige Vorposter geschrieben haben, spielen Viren unter Linux momentan keine große Rolle.

Es sieht so aus:
Selbst wenn ein Virus eindringen würde und sich starten könnte (wohl durch Zutun des Nutzers), dann läuft er mit den Rechten des Nutzers, kann also maximal die eigenen Dateien löschen oder verändern.
Nachdem man aber immer eine aktuelle Datensicherung hat :cool:, sollte es kein Problem darstellen alles wieder herzustellen.

Es gibt ja immer wieder Sicherheitslücken (im System oder in den Programmen), durch die man meinen könnte, daß ein Virus seine Rechte ausweiten könnte, aber bisher ist mir ein solches Ding unter Linux nicht untergekommen. Liegt wohl auch zu großen Teilen an den wirklich sehr schnell zur Verfügung stehenden Patches!

Zu dem GoogleOS:
Nur weil es Google ist, ist es noch lange nicht gut oder besser, als was es sonst so gibt.
Das was Google da macht auf Basis von Ubuntu kann Ubuntu auch alleine.
Die Install-CD läuft als LiveCD, die Installation geht quasi von alleine, alle Programme laufen und sind betriebsbereit nach der Installation... usw...

Zu meiner Schande muß ich zugeben, daß meine Zeit (und der Spieltrieb) momentan sehr begrenzt sind, weshalb ich das GOS noch nicht ausprobieren konnte, aber bei der Datensammelwut dieser Firma würde ich bevor ich es Produktiv einsetze erst mal ein paar Tests von unabhängigen Leuten abwarten.
Ich benutze zum Beispiel Ask.com Deutschland - die andere Suchmaschine als Suchmaschine um denen nicht zu viele Informationen zukommen zu lassen.

Mit paranoiden Grüßen verbleibe ich
Grunzer

PS: Nur weil Du paranoid bist, heißt das nicht, daß SIE Dich nicht verfolgen:rolleyes:


r.a., am 21.11.2007 23:16

Habe mich grade umgesehen, ob da nicht jemand steht. :biglol:


Besten Dank schon mal fuer eure Antworten.

Das Google-Ding ist fuer einen Linux-Laien interessant, da es auch ohne Installation laufen soll.
Ob man dann spaeter auf Ubuntu umsteigt, steht auf einem anderen Blatt.

Was anderes:

Habe ich es richtig verstanden, dass, wenn man die CD einlegt und dann surft, man es ohne "Rootrechte" (?) macht?

Rootrechte = Adminrechte?


grunzer, am 22.11.2007 09:40

Zitat:

Die Install-CD läuft als LiveCD

Drum habe ich das geschrieben. Die Ubuntu InstallationsCD luft auch ohne Installation :)

Unter Linux arbeitet man durch die vorkonfigurierten Einstellungen immer ohne Rootrechte (oder auch Adminrechte genannte:eek:). Das läßt sich zwar manuell ändern, aber ist wie schon gesagt nicht zu empfehlen...

Grüße Grunzer


TNTFreak, am 22.11.2007 17:02

Hallo zusammen,

man sollte kurz erwähnen, dass gOS NICHT googleOS heißt.

gOS steht für greenOS.


IchGoogleAlles, am 24.11.2007 23:36

@r.a.
Zitat:

Ob man dann spaeter auf Ubuntu umsteigt, steht auf einem anderen Blatt.

Missverständnis. Deshalb sprach ich von ubuntu:
Zitat:
Vielmehr ist das Betriebssystem eine vollständige und modifizierte Ubuntu-Distribution von Linux in Version 7.10.


ciao, andreas


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