Overclocked: Im Irrenhaus ist die Hölle los
Klassischer Fall eines Inventar-Kollapses
Wir wollen an dieser Stelle nicht zu viel verraten, doch die Geschichte ist sehr interessant und spannend. Die jeweiligen Identitätswechsel sind dabei wirklich überzeugend umgesetzt worden. Die Art und Weise, wie man immer wieder auf die vergangenen Ereignisse zurückblickt und die Geschichte dabei erzählt bekommt, macht richtig Spaß.
Die ersten Schritte beginnt man allerdings mit McNamara in seinem Hotelzimmer. Kaum aus einer schlimmen Traumsequenz erwacht, geht es auch schon gleich auf die Jagd nach den ersten Gegenständen. Unnötiges Absuchen ist aber nicht erforderlich. Nur die wichtigen Dinge können angesehen, untersucht und gegebenenfalls mitgenommen werden. Aus der Third-Person-Ansicht bewegt man seinen Charakter dabei durch die Räumlichkeiten. Längere Strecken kann der Spieler mit einem Doppelklick überspringen und so gleich zum nächsten Umgebungs-Abschnitt wechseln. Als Alternative besteht noch die Möglichkeit seinen Charakter rennen zu lassen. So gelangt man relativ schnell von A nach B ohne lange Zeit zu verlieren.
Das Inventar ist dagegen zwar nicht schlecht durchdacht, aber umständlich umgesetzt. Man hat am unteren Bildschirmrand sein Inventar, welches dort dauerhaft angedockt ist. Das stört nicht weiter, da sich das Design dezent im Hintergrund hält und nur via Mouse Over aktiviert wird. Wählt man einen Gegenstand aus, bekommt man danach im Inventar zwei Aktionen aufgeführt, zwischen denen man auswählen kann.
Entweder können Sie das Objekt benutzen oder es untersuchen. Allerdings sind die Aktions-Buttons sehr sensibel und gerade bei einem Point&Click-Adventure sollten die Abläufe flüssig vollzogen werden können. Das gleiche Prozedere gibt es auch beim durchqueren von Türen oder wenn man über einen Zaun klettern will. Man klickt schon das ein ums andere Mal überflüssig hin und her, obwohl die Steuerung eigentlich recht gut durchdacht ist.

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