Selbst für die USA zu hart

Manhunt 2: Die Grenzen des Jugendschutzes

Der Spieleentwickler Rockstar Games hat mit seinem neuen Spiel "Manhunt 2" eine neue moralische Debatte über Computerspiele angestoßen. Das Spiel erregt weltweit Aufmerksamkeit von Jugendschützern und Eltern. Um ein Verbot zu umgehen, hat Rockstar Games das Spiel entschärft - jedoch nicht gründlich genug. Mit einfachen Mitteln wird aus der zensierten die unzensierte, nicht jugendfreie Version.

Manhunt Screenshot
Anschleichen und Überwätligen: Die Hauptziele des Spiels

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Hinrichtungen als Spielziel
  2. 2In Deutschland verboten - in den USA grenzwertig
  3. 3PR-Debakel für den Entwickler
  4. 4Über die Jugendschutzhürde gestolpert

Dank Verfremdungseffekten war es in den USA gelungen, das umstrittene Spiel im zweiten Anlauf über die Jugendschutzhürde zu hieven. Vor wenigen Tagen wurde es veröffentlicht. Nun haben findige Hacker das Spiel geknackt und die zensierten Stellen wieder offengelegt. "Manhunt 2" ist ein Politikum. In Italien, wo Spiele nicht verboten werden können, trat gar der Telekommunikationsminister Paolo Gentiloni an die Entwickler heran und bat, das Spiel nicht zu veröffentlichen. In Italien und Österreich löste das Spiel eine Debatte um mögliche Spieleverbote aus.

Hinrichtungen als Spielziel

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In "Manhunt 2" spielt man einen Mann, der in einem geheimnisvollen Labor gefangen gehalten wurde, wo illegale Experimente an Menschen gemacht werden. Ziel ist es nun, sich aus der sadistischen Gefangenschaft zu befreien. Dabei muss sich der Spieler nicht heimlich aus der Anlage schleichen, sondern das Ziel ist es, sich dabei von hinten an Wärter und andere Gegner anzuschleichen und diese hinzurichten. Rockstar Games fordern den Jugendschutz heraus.

Ob mit dem Messer, einer Axt oder der Flex: Dem Spieler stehen viele verschiedene Mittel zur Verfügung, um den befeindeten Angestellten des Labors den Garaus zu machen. Hinrichtungsszenen als Storyline. Eltern sind empört über die drastische Gewaltdarstellung. James Steyer, Chef der Agentur "Common Sense Media", die Ratgeber für Eltern herausbringt, ist über das Spiel empört: "Es ist das sinnlos gewalttätigste und beleidigendste Ding, das ich je gesehen habe".

In Deutschland verboten - in den USA grenzwertig

In Deutschland ist der Vorgänger "Manhunt" verboten und wurde vom Amtsgericht München eingezogen und vernichtet. Begründung: gewaltverherrlichend. Nun gibt es den Nachfolger für die Playstation 2, Wii und PSP. In den USA drohte das Spiel als "Ao" eingestuft zu werden, "Adults only". Damit wäre der Vertrieb fast unmöglich: Sony und Nintendo verbieten Ao-Spiele auf ihren Konsolen, amerikanische Handelsketten boykottieren nicht jugendfreie Spiele ebenfalls.

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Beiträgeinsgesamt 11 Beiträge

langweiliges spiel da ist bioshock ja brutaler

Mir macht das Spiel sowie sein Vorgänger sehr viel Spaß.

Kann ich das spiel auch *** ich meine nur demo?

ich finde das spiel schon brutal aber ich kann solche spiele ab . Aber die welt die echte wlt ist viel brutaler z.b Kriege .Ich find kriege sind viel dramatischer gegen die sollte man was machen .Bei diesem spiel...

Ich versteh den Wirbel auch nicht.Das Teil ist nicht härter als Dead Space, Resident Evil usw. Und wild mordend rennt man da auch nicht rum,dann kommt nämlich gleich der Game Over Screen.

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