Statt gPhone: Googles Vorstoß in den Mobilfunkmarkt
Google: Offenes Handy-Betriebssystem "Android"
Internet & Netzwelt
Google hat zusammen mit über dreißig Partnern die Entwicklung eines offenen Betriebssystems für Handys bekannt gegeben. Dem Zusammenschluss mit dem Namen "Open Handset Alliance" gehören unter anderem die Firmen HTC, T-Mobile und Motorola an. Schon in der zweiten Jahreshälfte 2008 soll es laut HTC Handys mit dem System "Android" geben.
Inhalt
- Ein offenes Betriebssystem für alle
- Konkurrenz für Windows Mobile und Symbian
- Die ersten Handys kommen von HTC
- Das Handy als Werbefläche?
Ein offenes Betriebssystem für alle
Nach monatelangen Spekulationen wurden nun die Karten offiziell auf den Tisch gelegt: Der Internetkonzern Google steigt aktiv in den Mobilfunkmart ein. Und zwar nicht mit einem eigenen Handy, sondern einem Betriebssystem. Das "Android" getaufte System soll die erste komplett offene Plattform für mobile Geräte werden. Google umgibt sich für seine Pläne mit 33 Firmen, darunter Handy-Hersteller und Anbieter, aber auch Firmen außerhalb des Mobilfunkmarktes wie etwa eBay.
Durch die Open-Source-Technologie will Google die Entwicklung für neue Software und Anwendungen für Handys erleichtern. Vor allem das mobile Internet solle das auf Linux basierende System revolutionieren, so die Entwickler bei Google. Die "Open Handset Alliance" will das mobile Surfen so komfortabel gestalten wie das Surfen am heimischen PC. Es soll zum Beispiel ein vollwertiger Browser integriert werden. Nähere Details zum System wurden während des gestrigen Pressegespräches allerdings noch nicht bekannt gegeben.

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Die Vision vom offenen Handy-Betriebssystem: Google Android.
Aber eines ist definitiv: Entwickler auf der ganzen Welt können sich an Android beteiligen, denn es gibt eine offene Lizenz. Wie Google-Chef Eric Schmidt sagte: "Der große Unterschied zu anderen Handy-Betriebssystemen ist, dass sich jeder die Software nehmen und sie so verändern kann, wie er will." Auf die Frage hin, was denn nun mit dem gPhone, dem Google Phone sei, das als Spekulation seit längerem durch das Internet geisterte, entgegnete Schmidt: "Es ist wirklich wichtig, dass ich sage: Dies ist keine Ankündigung eines speziellen gPhones. Wir hoffen vielmehr, dass es zukünftig mit Android tausende gPhones geben wird."
Konkurrenz für Windows Mobile und Symbian
Mit diesem Vorhaben tritt das offene Betriebssystem vor allem in Konkurrenz zu bestehenden Betriebssystemen von Microsoft und Nokia - Windows Mobile und Symbian. Einige Hersteller, die bei der "Open Handset Alliance" mit an Bord sind, bestücken ihre Handys derzeit noch mit Windows Mobile - etwa die Firma HTC. Das hieße für die Zukunft einen Umstieg auf Android. Ob neue Mobiltelefone ausschließlich mit Android bestückt werden oder nur einzelne Modelle, gab HTC allerdings nicht bekannt.
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Ich bin begeistert, eine Frage trotzdem noch - ist es möglich Kontaktdaten oder Kalenderdaten aus dem Outklook mit dem G1 mit Android ausgestattetet Handy abzugleichen?
Zitat:
Gute Frage. Ab Werk wohl nicht, was bis dato offenbar geht, ist über Fremdsoftware (gSyncit, CompanionLink, ...) Outlook mit den entsprechenden Google Apps zu synchronisieren, und damit kann Android umgehen. Der direkte Weg ist mir noch nicht bekannt, kommt aber bestimmt demnächst. Ich warte eh noch auf den entsprechend sexy Androiden, G2 oder so ;-)
Grüße,
thorsten
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