IPTV-Ticker: Neues von Joost, Zattoo und Co.
IPTV-Ticker vom 09.11.07

Geldprobleme bei Miro (zum Tutorial | zum Download): Die Veröffentlichung der finalen Version 1.0 hat einen enormen Sturm auf die Server des Open-Source-Projektes geführt. Im Miro-Blog wenden sich die Entwickler jetzt mit Spendenbitten an die Nutzer, um die Traffic-Kosten aufzufangen.

Der amerikanisch-schweizerische IPTV-Dienst Zattoo (zum Tutorial | zum Download) hat Nachschub bekommen: ABC News soll laut den Entwicklern in die Senderlisten der europäischen Partner eingepflegt werden und dort halbstündlich Nachrichtensendungen für das Internet-TV bereitstellen. Damit wächst die derzeit noch magere Auswahl an in Deutschland empfangbaren Sendern weiter an.
Doch auch mit Fokus auf das deutschsprachige Angebot hat sich etwas getan: Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF stehen dem Trend Internetfernsehen nach wie vor positiv gegenüber und bleiben mit Zattoo im Gespräch. Einen Korb gab es dagegen von RTL: Laut dem Medienmagazin Journalist will der Privatsender erst den Markt beobachten, bevor eine Zusammenarbeit mit IPTV-Anbietern in Erwägung gezogen werden kann.

Harte Bandagen legt das als Democracy Player bekannt gewordene Projekt Miro (zum Tutorial | zum Download) an: In einem überzeugten Vorstoß verglich sich der Videoblog-Client mit Joost. Im direkten Vergleich kritisierte Miro vor allem die proprietären Strukturen und den geschlossenen Quellcode des IPTV-Primus und stellte die eigene Philosophie des frei zugänglichen Internetfernsehens dagegen.

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