Bringt es die Zweifler von XP zum neuen Windows?
Pflaster-Vorschau: Vista Service Pack 1 Beta
"The Wow starts now" - so klangen die vollmundigen Versprechungen, als Windows Vista Anfang dieses Jahres auf den Markt kam. Der Großteil der Nutzer war jedoch weniger euphorisch, die Mehrheit blieb XP treu. Geht es nach Microsoft, soll sich das mit dem ersten Service Pack für Vista ändern: Mehr Leistung, neue Funktionen und bessere Zusammenarbeit mit Drittanbietern soll das SP1 liefern.
Inhaltsverzeichnis
- 1Hintergründiges
- 2Schwerpunkt Kompatibilität
- 3Leistung fühlbar gesteigert
- 4Neue Funktionen?
Hintergründiges
Im Gegensatz zum Service Pack 3 für XP, das den Stellenwert eines netten Bonuspaketes hat, könnte dem ersten Service Pack für Vista eine besondere Bedeutung zukommen. Denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier, auch der PC-Nutzer bildet da keine Ausnahme - und bleibt beim altbewährten Betriebssystem. Bessere Leistung und mehr Sicherheit könne das SP1 vermitteln und viele User zum Umstieg bewegen. Mittlerweile ist der Release Candidate verfügbar und steht im Software-Archiv von netzwelt zum Download bereit.
Der in geschlossenen Betatests verfügbare Build 6001 vom Service Pack lässt bereits erahnen, dass Microsoft diese Marschrichtung forciert. Die gesammelten Updates kommen derzeit in vier einzelnen Dateien, die wiederum aus etlichen Einzelpaketen bestehen. Der Fokus liegt auf Kompatibilitätssteigerung, aber auch an der Performanceschraube wurde gedreht. Aufgrund der wenigen bekannt gewordenen Sicherheitslücken ist in Sachen Systemschutz weniger zu sehen.
Schwerpunkt Kompatibilität
Mit dem SP1 öffnet sich Vista ein großes Stück den Drittanbietern. Initialzündung dürfte hier Google gewesen sein; die Firma aus Redmond hatte sich beschwert, dass Microsoft es anderen Anbietern so gut wie unmöglich mache, eigene Suchfunktionen für das Betriebssystem zu realisieren. Dieser Ansatz setzt sich auch bei den Programmierschnittstellen und dem Remote-Desktop-Zugriff fort.


Seit Anfang der Woche liefert Microsoft die fertige Version des Vista Service Pack 1 an Hard- und Software-Hersteller aus. Privatkunden sollen das Service Pack erst im März erhalten. Mit einem Trick lässt es sich schon jetzt per Windows Update beziehen.
Microsoft hat am 4. Februar das Service Pack 1 für Vista als RTM-Version an Hersteller verschickt. Jetzt ist der Termin für Privatanwender bekannt: Ab dem 18. März soll der Download des finalen SP1 über die Microsoft-Server verfügbar sein.
Download-Zeit: Microsoft hat die finale Version des Vista Service Pack 1 offiziell freigeschaltet. Vista-Nutzer können es bei netzwelt oder bei Microsoft herunterladen. Geduldige holen sich das SP1 im April automatisch per Windows-Update.
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Seit dem 4. Dezember steht die Beta-Version des zweiten Service Packs für Windows Vista zum kostenlosen Download bereit. Doch viele Nutzer scheuen sich davor, das SP2 schon jetzt auszuprobieren. Netzwelt hat das Service Pack daher installiert und auf Probleme untersucht.
Nachdem registrierte Teilnehmer von Technet und MSDN das Update bereits seit einigen Tagen herunterladen können, steht nun der Release Candidate des Service Pack 2 der breiten Masse zur Verfügung. Bei diesem handelt es sich vorwiegend um eine Ansammlung aller Updates der vergangenen Monate, dennoch kommen auch neue Funktionen hinzu. Dies ist auch der Grund, weshalb vor dem zweiten Service Pack zuerst das erste aufgepielt werden muss.
Microsoft hat den Download des Service Pack 2 für Windows Vista und Server 2008 freigegeben. Es enthält alle Updates seit dem ersten Service Pack und bringt einige neue Funktionen mit. Erstmals kann Windows Vista von Hause aus Blu-ray Discs beschreiben. Auch das Bluetooth-Profil 2.1 wird unterstützt.




