Sturm und Blitz beim Zocken: Philips amBX im Test

amBX ist abwärtskompatibel

Während des Spiels bleiben die Leuchten weitgehend konstant, in Zwischenszenen schreiten die Lüfter kurz ein, um Regenwetter zu unterstreichen, während des Spiels zieht die Vibrationsleiste hin und wieder mit scheinbar willkürlichem Geruckel die Aufmerksamkeit auf sich. Schade, mit liebevollerer Implementierung wäre hier sicher mehr drin gewesen.

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Doch glücklicherweise sind Zocker nicht ausschließlich auf die sieben kompatiblen Spiele angewiesen. Zwar beschränkt sich der Einsatz von Ruckelleiste und Ventilatoren auf amBX-kompatible Spiele, die Leuchtmodule funktionieren jedoch auch mit fast allen anderen Spielen. Die LED-Scheinwerfer passen sich der dominanten Farbe des Bildschirminhaltes an. Die Umgebung wird so in ein angenehmes Licht gehüllt.

Leider sieht man von dynamischen Lichtspielen meist keine Spur, der vermeintliche Farbenrausch bleibt aus, stattdessen bleibt der amBX-Controller oft konservativ bei hellblau oder hellgrün stehen und verzichtet auf große Farbdynamik. Zudem wechseln die Farben oft einfach zu träge, sodass die Steuerung dem Bildschirminhalt nicht folgen kann. Wenn die Einheit von kompatiblen Spielen direkt angesteuert wird, funktioniert das besser.

Pressefoto

So spektakulär wie auf den Pressefotos sind die Effekte leider nicht (Bild: Philips).

Sinnvolle und gut getimte Effekte wie bei "DTM Race Driver 3", wo die drei Lichtwerfer kurz hell grün aufleuchten um die grüne Startampel zu symbolisieren, sind zu selten. Dafür können die Lichteffekte auch außerhalb von Spielen glänzen. Dank des "amBX audio FXgen" genannten Plugins gibt auch bei der Musikwiedergabe über den Media Player buntes Farbentreiben. Verschiedene Presets für Visualisierungen stehen zur Auswahl.

Die Lautsprecher

Das amBX Premium Set ist nicht nur Effekthascherei, sondern auch ein echtes 2.1 Boxenset. Und kein schlechtes. Die zwei Satelliten wirken sehr robust und sind gut verarbeitet. Klanglich kann das Trio ebenfalls überzeugen. Der regelbare Subwoofer sorgt für ein ordentliches Fundament, die Hochtöner sind klar und differenziert genug, um damit sogar annehmbar Musik hören zu können. Mehr als schade allerdings, dass es nur ein 2.1-Set ist. Eine 5.1-Anordnung hätte dem erklärten Ziel, für mehr Spielatmosphäre zu sorgen, besser genüge getan.

Subwoofer

Am Subwoofer gibt es nichts zu meckern.

Fazit

Zusammenfassend sind die Lichteffekte ein nettes Feature, das in vielen Fällen sinnvoll ist und auch mit älteren Spielen annehmbar funktioniert. Zudem kann es zusammen mit dem Media Player oder mit den voreingestellten Szenarien wie eine moderne Lavalampe eingesetzt werden. Wenn es dunkel genug ist, können die bunten LEDs die Spielatmosphäre tatsächlich verbessern.

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