Licht und Windeffekte am Rechner

Sturm und Blitz beim Zocken: Philips amBX im Test

Mit echten Wind- und Lichteffekten soll die amBX-Reihe von Philips den Gamern ein intensiveres Erlebnis beim Zocken bescheren. Wind, Vibrationen und wechselndes Farbenspiel unterstützen die Handlung auf dem Bildschirm. Wir haben uns das Premium-Set der amBX-Serie vorgeknöpft und machen den Test.

amBX - Am Subwoofer gibt es nichts zu meckern. Er sorgt für ein solides Bassfundament
Am Subwoofer gibt es nichts zu meckern. Er sorgt für ein solides Bassfundament

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Auf der Suche nach dem Spielhallengefühl
  2. 2Gamingzubehör als Erlebnismultiplikator
  3. 3Der Aufbau
  4. 4Mögen die Spiele beginnen
  5. 5Ratterndes Geruckel
  6. 6Gamer bekommen Gegenwind
  7. 7Unerwartet unspektakulär
  8. 8amBX ist abwärtskompatibel
  9. 9Die Lautsprecher
  10. 10Fazit
  11. ...aufklappen
  12. 11Note: durchwachsen
  13. 12Versionen und Preise

Spieleentwickler geben Millionen dafür aus, dass die Games die richtige Atmosphäre verströmen. Der Sound muss stimmen, die Lichteffekte auch und die Grafik sollte selbstverständlich möglichst fotorealistisch daherkommen. Die Programmierer modellieren über Monate an den virtuellen Spielewelten, um dem Spielerlebnis den letzten Schliff zu geben.

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Auf der Suche nach dem Spielhallengefühl

Die Atmosphäre hat ihre Grenzen. Dort, wo das Spektakel stattfindet: vor dem Bildschirm. Die technische Ausrüstung am Gaming-PC macht einen großen Teil der Atmosphäre aus. Surround-Sound für den richtigen Klang, ein großer Monitor, damit das Zocken nicht zum Mäusekino wird, und die richtigen Eingabegeräte.

amBX Premium

Mehr Spielspaß durch Wind und Licht?

Es ist das Spielhallenfeeling, das jeder Gamer zu Hause vermisst. Bei den großen Automaten gibt es Lederlenkrad, Rennsitze und Sportpedale für Rennfahrer und Pistolenimitate für die Hobbysöldner. Und dazu gibt es Sound - richtig lauten Sound. Wieder daheim fehlt diese Atmosphäre. An der eigenen Tastatur wirkt alles nur halb so spektakulär, nur halb so intensiv.

Gamingzubehör als Erlebnismultiplikator

Viele Spieler geben eine Menge Geld aus, um sich der Realität anzunähern. Mit einem Lenkrad heizt es sich besser, Pixelpiloten bestehen auf den richtigen Joystick. Die Zubehörindustrie verdient sich eine goldene Nase mit Accessoires rund um das Spielen. Rückmeldung wie Force Feedback macht das Zocken abermals realistischer. Nach der Vorstellung von Philips ist das aber noch nicht genug.

Philips amBX

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amBX - Am Subwoofer gibt es nichts zu meckern. Er sorgt für ein solides Bassfundament
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Am Subwoofer gibt es nichts zu meckern. Er sorgt für ein solides Bassfundament

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amBX - Die Vibrationsleiste hilft nur selten, das Spielerlebnis zu verbessern
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Die Vibrationsleiste hilft nur selten, das Spielerlebnis zu verbessern

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amBX - Die vielpoligenStecker zeigten sich im Test anfällig für verbogene Pins und Wackelkontakte
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Die vielpoligenStecker zeigten sich im Test anfällig für verbogene Pins und Wackelkontakte

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amBX - Ein D-Sub-Stecker verbindet die Lautsprecher mit der Basis
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Ein D-Sub-Stecker verbindet die Lautsprecher mit der Basis

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amBX - Pustekuchen - Die Ventilatoren haben meist nichts zu tun
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Pustekuchen - Die Ventilatoren haben meist nichts zu tun

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amBX - Auf dem Schreibtisch könnte es eng werden
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Auf dem Schreibtisch könnte es eng werden

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amBX - Das Premium Kit kommt als sechsteiliges Set
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Das Premium Kit kommt als sechsteiliges Set

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amBX - Stromschalter, Helligkeits- und Lautstärkeregler sitzen in einem der Satelliten
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Stromschalter, Helligkeits- und Lautstärkeregler sitzen in einem der Satelliten


Der niederländische Konzern legt Wert auf das richtige Ambiente. Nach dem Vorbild der "Ambilight"-Technik am Fernseher übertrug man das Prinzip auf den Computer. Bei diesen Fernsehern sitzen farbige Lampen am Bildschirmrahmen und werfen ein zum Bildinhalt passendes Licht an die Wand. Dadurch wirkt die Glotze weniger von Rest des Raumes abgetrennt, was zur Entspannung des Zuschauers beitragen soll und für für ein nettes "Ambiente" sorgt.


Die Idee hinter amBX

Damit nicht genug, Gamer sollen Sturm und Erschütterungen fühlen. Die amBX-Reihe bringt echte Licht-, Ton-, Wind und Rütteleffekte auf den heimischen Schreibtisch. Eine neue Dimension des Zockens oder alberne Spielerei? Wir testen das Premiumset der Serie. Es besteht aus zwei Lautsprechern plus Subwoofer, zwei Ventilatoren, einer Vibrationsleiste und einer Steuerzentrale mit drei farbigen LED-Scheinwerfern. Die Lautsprecher sind ebenfalls beleuchtet.

Als Beigabe gibt es drei Spiele, die für das amBX-System optimiert sind: "DTM Race Driver 3", das Adventure "Baphomets Fluch - Der Engel des Todes" und die Echtzeitstrategie "DefCon". Wer nun grübelt, was ein leuchtendes, föhnendes Boxenset wohl kosten mag, sollte die Zähne zusammenbeißen: Das getestete "Premium Kit" liegt bei satten 399 Euro Preisempfehlung des Herstellers.

Der Aufbau

Vor dem Erlebnis-Gaming muss das sechsteilige Set zunächst verkabelt werden. Hier zeigt sich der erste Nachteil: Kabelsalat! Links und rechts neben dem Monitor stehen jeweils ein Lautsprecher und ein Ventilator, die leuchtende Steuereinheit, der "Wall Washer", kommt hinter den Monitor und der Subwoofer muss unter den Schreibtisch. Die Vibrationseinheit für die Handglenke findet vor der Tastatur ihren Platz. So braucht es zwei Netzteile und etliche Kabel um amBX in Betrieb zu nehmen.

Stecker

Dicke, starre Kabel lassen sich nur widerspenstig verlegen.

Leider handelt es sich dabei nicht um übliche dünne Drähte wie bei herkömmlichen PC-Boxen. Da über die Kabel auch Steuersignale und Stromversorgung verteilt werden, haben wir es besonders bei den Boxenkabeln mit dicken, starren Leitungen zu tun, die sich nur störrisch verlegen lassen. Die Lautsprecher sind mit 15-poligen Steckern, ähnlich einem VGA-Kabel, an die Steuereinheit angeschlossen. Ventilatoren und Rüttelleiste über mehrpolige DIN-Stecker, die an S-Videostecker erinnern. Die Stecker sind leider etwas anfällig für verbogene Pins und Wackelkontakte.

Anschlüsse

Exotische Anschlüsse verbinden die Elemente miteinander.

So entsteht hinter dem Monitor zwangsläufig ein dickes Knäuel aus dicken Kabeln. Den Anschluss zum PC findet das amBX-System über ein USB-Kabel und ein normales 3,5mm-Klinkenkabel für den Ton. Nun fehlt noch die erforderliche Steuersoftware, ohne die hier weder Lampen noch Ventilatoren ihren Dienst aufnehmen. Laut Philips werden die Effekte über einen eigenen Befehlscode ausgelöst. Deshalb sorgen nur speziell auf amBX programmierte Spiele für Wind und Erschütterungen im Kinderzimmer.

Mögen die Spiele beginnen

Gerade einmal sieben voll kompatible Spiele listet die Homepage des Herstellers zurzeit auf. Knapp die Hälfte davon ist schon in unserem Test-Set enthalten. Wir probieren es aus. "DTM Race Driver 3" kommt in einer speziellen amBX-Variante daher. Wir sind gespannt, ob Philips es schafft, das Geschwindigkeitsgefühl eines solchen Rennspiels glaubhafter zu vermitteln, als herkömmliche Peripherie dies kann.

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Ich habe mir selbt ein premium kit besorgt und ich bin eher positiv überascht. auch bei filmen macht es spass mit den lichtefektn zu gucken .das einzigste problem finde ich sind die ventilatoren die...

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