Preiswert lesen statt teuer brennen: HD-Laufwerke ab 100 Euro
DVD-Hardware und Medien: Günstige Blu-Ray- und HD-DVD-Laufwerke für den PC
Obwohl ihnen der Ruf teuren Technikspielzeugs vorauseilt, müssen Blu-Ray- und HD-DVD-Laufwerke nicht teuer sein. Will man die entsprechenden Medien nämlich nicht brennen, sondern nur abspielen, kann man anstelle eines Rekorders auch zu einem Combo-Laufwerk greifen. Diese sind meistens nichts anderes als DVD-Brenner mit integrierter Blu-Ray- oder HD-DVD-Lesefunktion. Reine Lesegeräte gibt es schon für weniger als 100 Euro.
Ebenso wie bei Standalone-Playern gibt es auch für den PC keine Laufwerke, die beide Formate gleichermaßen abspielen. Am günstigsten ist man aber mit einem Gerät bedient, das sowohl CDs und DVDs liest als auch eines der HD-Formate wiedergibt. Derzeit ist die Auswahl an passenden Laufwerken aber noch sehr übersichtlich. Immerhin gibt es für die HD-DVD-Fraktion mit dem Toshiba SD-H802A ein passendes IDE-Laufwerk, das zudem weniger als 100 Euro kostet. Für die Slimline-Variante muss man rund 200 Euro auf den Tisch legen. Soviel kostet in etwa auch ein DVD-Brenner mit HD-Kompatibilität wie etwa der Pioneer BDC-202BK, der mit Blu-Ray-Lesefunktion und S-ATA-Schnittstelle ausgestattet ist.
Hohe Hardware-Anforderungen für Playback
Um Blu-Ray-Disks und HD-DVDs am PC abzuspielen, müssen alle an der Wiedergabe beteiligten Geräte genau aufeinander abgestimmt ein. Beispielsweise sind derzeit nur wenige Grafikkarten in der Lage, Bildsignale HDCP-verschlüsselt über die HDMI- oder DVI-Schnittstelle an den Monitor zu senden. Weil HD-Filme aber nicht nur Videocodecs wie MPEG-2, sondern auch H.264 und VC-1 nutzen, sind auch rechenstarke Grafikprozessoren zur Decodierung und mindestens 256 Megabyte Videospeicher Pflicht.
Für flüssiges HD-Playback braucht es auch einen flotten PC: Empfohlen wird ein Rechner, dessen Performance etwa dem eines Intel Core Duo, Pentium D oder Athlon 64 X2 entspricht. Dazu kommen mindestens 512 Megabyte, besser jedoch ein volles Gigabyte RAM sowie eines der folgenden Betriebssysteme: Windows XP Home, Professional oder Media Center Edition mit jeweils aufgespieltem Service Pack 2 oder Windows Vista.


Eine Festplatte, die völlig stoßunempfindlich ist, nur wenige Gramm auf die Waage bringt und obendrein auch noch komplett lautlos arbeitet. Keine Fiktion, sondern reales Produkt: Solid State Disks arbeiten mit Flash-Speicher und sind schon seit einiger Zeit erhältlich. Jetzt legt der US-amerikanische Hersteller STEC nach. Dessen Solid State Disks bieten im 2,5-Zoll-Format bis zu 512 Gigabyte Speicherplatz und sollen herkömmlichen Festplatten auch in Sachen Transferrate Konkurrenz machen.
Toshiba will die eigene Festplattenreihe um Solid State Disks erweitern und ab Mai 2008 mit der Massenproduktion beginnen. Die Flash-Festplatten sollen in den Formfaktoren 1,8 Zoll und 2,5 Zoll und in Kapazitäten von 32 bis 128 Gigabyte erscheinen. Für Nachschub an Laufwerks-Zutaten will Toshiba selbst sorgen. Das japanische Unternehmen ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von NAND-Flashspeicher.
Philips und Lite-On wollen im zweiten Quartal 2008 ein externes Blu-Ray-Laufwerk herausbringen, das per USB 2.0 angeschlossen wird. Wenn der Rechner die Mindestanforderungen erfüllt, steht dem hochauflösenden Filmvergnügen nichts im Weg.
Pioneer stellt den bislang schnellsten Brenner für Blu-ray-Medien vor. Der BDR-205 beschreibt Rohlinge mit zwölffachem Tempo, das Laufwerk passt in jeden 5,25-Zoll-Schacht und wird per Sata-Schnittstelle angeschlossen. Auch das Lesen und Brennen von CD- und DVD-Medien ist möglich.
Der japanische Hardware-Hersteller Buffalo Technology hat in Japan den ersten externen Blu-ray-Brenner mit USB-3.0-Schnittstelle angekündigt. Das Gerät brennt einen 25-Gigabyte-Rohling mit 12-facher Schreibgeschwindigkeit in elf Minuten.




