OS 10.5 gepatcht

Apple: Gehackter Leopard läuft auf normalem PC

Apple: Gehackter Leopard läuft auf normalem PC Kaum war die neueste Version von Apples Betriebssystem auf dem Markt, kusierten auch schon Anleitungen im Netz, wie die "Leopard" getaufte Software auf einem gewöhnlichen PC installiert werden kann. Alles was es dazu braucht, ist eine Installations-DVD und ein Patch. Apple selbst dürfte weniger begeistert sein.

Apples Betriebssystem OS X ist beliebt, hat aber einen Haken: Es funktioniert nur auf Macs. Obwohl Apple seit dem Wechsel zu Intel auf Standardhardware von der Stange vertraut und selbst Windows auf Macs zulässt, sind Macs eine geschlossene Gesellschaft, wenn es um das Apple-Betriebssystem geht: Normale Rechner werden nicht unterstützt.

Das ärgert viele Nutzer, die OS X auch auf einem normalen PC installieren möchten. Findige Hacker versuchen schon seit der ersten Version von OS X für die Intel-Architektur erfolgreich, sie auf PCs zum Laufen zu bekommen. Auch dieses Mal waren die Hacker schneller als Apple selbst: Einen Tag vor dem offiziellen Verkaufsstart von OS X 10.5 gab es die passende Anleitung und den Patch im Netz.

Hackintosh
Hackintosh: halb PC, halb Mac

Voraussetzung für den "Hackintosh", einen PC mit gehacktem Mac OS X, ist ein Prozessor, der den SSE3-Befehlssatz versteht. Dies ist bei den meisten Prozessortypen, die aus den letzten zwei Jahren stammen, standardmäßig der Fall. Dann braucht es noch eine Installations-DVD mit der Build-Version 9A581 und etwas Zeit. Ein User des Forums "osx86scene" erstellte diese Anleitung.

Massentauglich ist dieser Weg jedoch nicht, denn der User darf keine Angst vor der Kommandozeile haben. Ohne Terminaleingaben funktioniert es nicht. Apple ist erfahrungsgemäß alles andere als glücklich über derartige Maßnahmen zur Steigerung des Marktanteiles und die Reaktion aus der Apple-Firmenzentrale in Cupertino wird nicht lange auf sich warten lassen.

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