Spieletest: cm² - Crazy Machines II

Witzig, fordernd, intelligent

Von den insgesamt 200 Rätseln sind 20 den Besitzern von Ageia-PhysX-Hardware vorbehalten. Dessen ungeachtet können die Systemanforderungen aber auch ohne zusätzlichen Physikbeschleuniger erfüllt werden. Für eine komfortable Steuerung empfiehlt sich eine Grafikkarte mit 256 Megabyte sowie ein ein Gigabyte Hauptspeicher. Weniger lässt das Platzieren von Gegenständen zur Geduldsprobe werden, zumal bestimmte Bauteile auf den Pixel genau gesetzt werden müssen. An der Bedienphilosophie gibt es indes nichts mäkeln.

Per Rechtsklick auf einen Gegenstand öffnet sich ein Menükranz, der das Drehen oder Spiegeln des Objekts per Mausklick ermöglicht. Vorbildlich ist die intelligente Zoomfunktion, die von professionellen Grafikprogrammen inspiriert ist. So wird beim Drehen des Mausrads jeweils die Stelle des Bildschirms vergrößert, an der sich der Cursor befindet. Eine dynamische Kamera ermöglicht die Betrachtung der aberwitzigen Apparaturen aus verschiedenen Blickwinkeln. Zur genauen Analyse dürfen die Kettenreaktionen auch in Zeitlupe abgefahren werden.

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"cm² - Crazy Machines II" ist eines jener Games, das Laufpublikum, welches dem Spieler zunächst nur beiläufig über die Schulter blickt, anhalten lässt und zu Ratschlägen verleitet. Insofern taugt es auch als Gesellschaftsspiel, obwohl es keinen Multiplayermodus im eigentlichen Sinne bietet. Die Tatsache, dass selbst Physikmuffel das Tüftelfieber packt, zeugt vom erneuten Gelingen des Experiments. Unterhaltsamer kann Naturwissenschaft am Computer schwer sein.

Spieletest: cm² - Crazy Machines II

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