Verkettung glücklicher Umstände

Spieletest: cm² - Crazy Machines II

Die Tüftler von Fakt Software "haben da mal was vorbereitet": Auf angehende Grünbergs warten 200 verrückte Versuchsanordnungen, die Luftballons und Furzkissen ebenso umfassen wie Dampfkessel und Feuerwerksraketen. Ein profundes Physiksystem setzt die Kettenreaktionen nunmehr realistischer in Gang. Dank neuer 3D-Engine kann die 20 Euro teure Fortsetzung der Denkspielreihe auch grafisch zulegen.

Spieletest: cm² - Crazy Machines II
In Begleitung eines schusseligen Professors bereist der Spieler die Welt, um wie hier in fernöstlicher Kulisse zu knobeln. Die gefällige Hintergrundmusik ist den jeweiligen Schauplätzen angepasst.

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Nach diesem Motto werden in "cm² - Crazy Machines II" Lagerhäuser aufgeräumt, Elektrogeräte bedient oder Lichtquellen entzündet. Da wundert es nicht, dass der Haftungsauschluss nachdrücklich davor warnt, den Haar sträubenden Experimenten im heimischen Keller nachzueifern.

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Knall auf Fall

Das bewährte Spielprinzip bleibt unverändert. Ein lückenhafter Versuchsaufbau muss durch das Einfügen diverser Gegenstände - 150 insgesamt - so vervollständigt werden, dass diese einander umwerfen, anschieben oder sonstwie manipulieren. Das Drücken des Startknopfes löst einen Dominoeffekt aus, in dessen Verlauf die vorgegebenen Ziele idealerweise erreicht werden. Gelingt dies nicht, wird die Szene durch das erneute Drücken des Startknopfes zurückgesetzt und alle Gegenstände kehren an ihre Ausgangsposition zurück.

Eine mehrstufige Hilfefunktion reicht von Denkanstößen bis zur kompletten Enthüllung des Experiments, wobei die Endbewertung jede Hilfestellung mit Punktabzügen tadelt. Weil es bei der Konstruktion der verrückten Maschinen selten eine Patentlösung gibt, führen unterschiedliche Wege ans Ziel. Eine Online-Funktion ermöglicht den Austausch mit den Laboren anderer Spieler.

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