Slider-Handy mit musikalischem Talent
Musik im Miniformat: SGH-F210 von Samsung im Test
Yasmin Kötter
Gute Bedienbarkeit trotz wenig Fläche
Neben Tastenfeld und Drehrad befinden sich an der Seite des Mobiltelefons noch zwei Tasten für die Lautstärkeregelung und ein Schieberegler für die Tastensperre. Die Lautstärke lässt sich komfortabel verändern, wenn das Handy in der Tasche steckt. Der Schieberegler verhindert, dass die Tastensperre aus Versehen aufgehoben wird.

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Der Slider enthüllt die schmale Tastatur des F210.
Trotz der geringen Größe des Displays ist das Menü des SGH-F210 sehr übersichtlich. Den verfügbaren Platz hat Samsung gut ausgenutzt. Im Hauptmenü werden die einzelnen Menü-Punkte wahlweise als Raster oder als Liste angezeigt. Besonders die Listenansicht ist für die Bedienung mit dem Drehrad praktisch. Wie bei Samsung üblich, können die einzelnen Punkte im Menü auch über die Zahlentasten angesteuert werden.
In den Einstellungen lassen sich zwei verschiedene Farbschemata einstellen - Weiß und Violett. Der Nutzer kann zudem selbst auswählen, welche Schriftgröße er am liebsten hätte. Dazu stehen noch verschiedene Schriftfarben zu Auswahl, neben dem herkömmlichen Weiß zum Beispiel "Regenbogen", wobei jede gewählte Zahl eine andere Farbe hat.
Der MP3-Player startet immer automatisch, wenn der Slider des F210 geschlossen wird. Dann wechselt das Display auf eine waagerechte Anzeige, wie das bei den meisten reinen MP3-Playern der Fall ist. Bedient wird der Player nur über das Drehrad. In den Songlisten ist das auch weitaus komfortabler als eine Bedienung über Tasten.

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Das SGH-F210 sieht aus wie ein waschechter MP3-Player.
Das Herzstück: Musik, Musik, Musik
Der Player unterstützt die Formate MP3, AAC und WMA. Unpraktisch: Musikdateien wandern vorzugsweise über die mitgelieferte Software Samsung PC Studio vom Windows Media Player direkt auf das Handy. Ein einfaches Drag-and-Drop der Dateien aus dem Explorer heraus ist ohne vorherige Treiberinstallation nicht möglich. Im SGH-F210 werden die gespeicherten Songs automatisch in verschiedenen Ordnern nach bestimmten Aspekten sortiert. Es gibt eine Einordnung nach Künstlern, Album, Genre, Podcasts und eigener Musik.
Je nach Ordner werden die Lieder so alphabetisch sortiert. Dazu gibt es noch einen Order mit den zuletzt wiedergegebenen Liedern und den am häufigsten angehörten Musikstücken. Außerdem kann der Nutzer sich eigene Wiedergabelisten mit von ihm ausgewählter Musik erstellen.
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