Tragbare Tools gegen neugierige Nutzer
Die beste Freeware für den Anti-Spionage-Stick
Moritz Zielenkewitz
Tragbare Programme haben einen großen Vorteil: Sie schreiben keine Einträge in die Registry und brauchen oft noch nicht einmal eine Installation. Mit den richtigen Tools können Sie es anderen mit Ihrem USB-Stick sogar richtig schwer machen, Ihre Spuren zu verfolgen. Die beste Freeware für diesen Zweck hat netzwelt ausfindig gemacht.
Inhalt
- Spionage-Abwehr dank USB-Stick
- TrueCrypt: Verschlüsselter Stick
- KeePass: Passwörter wegschließen
- Thunderbird Portable: Mailen ohne Spuren
- XeroBank Browser: Vom Firefox zum Schleierfox
- OperaTor: Opera mit Tarnkappe
- I2P: Ganz anonym und fast transportabel
- Fazit: Unterwegs vor fremden Augen sicher
- Alle Downloads im Überblick
Spionage-Abwehr dank USB-Stick
Kostenlose Tools auf dem USB-Stick bieten an gleich drei Fronten Vorteile gegenüber normaler Software: Erstens lassen die Programme Registry und Profil-Ordner in Ruhe und bleiben somit unabhängig vom Betriebssystem. Sie können so im Schutz des Sticks nach Lust und Laune surfen und mailen, ohne dass nachträglich jemand Ihre Spuren auf dem Computer nachverfolgen kann.
Zweitens können Sie mit tragbarer Software auch im Internet selbst anonym bleiben: Dank dem Proxy-Netzwerk Tor (zum Tutorial | zum Download) werden Ihre Anfragen im Internet umgeleitet und verschleiert. Und drittens wird auch der USB-Stick selbst zur digitalen Festung: Mit effektiver Verschlüsselung und versteckten Passwörtern sollte es Mitmenschen mit einem Hang zur privaten Spionage schwer fallen, an Ihre Daten zu gelangen.
Wenn Sie noch mehr darüber erfahren möchten, was Portables sind, welche Programme sich besonders lohnen und wie Sie sogar eigene Portables aus Ihren Lieblingstools basteln können, finden Sie im Hintergrundartikel Portables: Die Hosentasche voller Software Antworten.
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Mehr über: Portables, Best of, Sicherheit, Software
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Freeware-Download: KeePass
Version 1.07 des Passwort-Tools mit verbesserter Hilfe -
Freeware-Download: Tor
Version 0.2.0.8: Neu im Software-Archiv von netzwelt -
Für Unentschlossene: Firefox 3 Portable auf dem Stick
Nur Tragbares ist Wahres
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Und wiedermal werden Programme als Freeware bezeichnet, obwohl sie freie Software sind...
Ist das Absicht oder echt so schwer zu kapiern?
Hallo Tötöröö,
die Differenzierung zwischen Freeware, freier Software und Open Source ist schon bekannt. Die lizenzrechtlichen Unterschiede dieser Gattungen liegen allerdings eher auf der Entwicklerebene, wenn der Quellcode einsehbar oder änderbar ist; aus Usersicht geben die sich nicht viel. Und der User ist bei netzwelt die Zielgruppe für diese Art von Software-Artikeln. Er soll die vorgestellten Programme benutzen - nur ein Bruchteil schaut sich tatsächlich den Code an oder will ihn modifizieren.
Daher hat netzwelt unter dem Begriff "Freeware" all die Programme zusammengefasst, die der User kostenlos und ohne Einschränkungen herunterladen und installieren kann - und wird das auch in Zukunft so handhaben. Wir verlinken aus unserem Software-Archiv stets auf die Herstellerseiten; wer also über die Verfügbarkeit des Quellcodes informiert werden möchte, bekommt diese Möglichkeit geboten. Primär ist aber die Aussage: Keine Bezahlung erforderlich.
Um es also kurz zu fassen: Ja, das ist Absicht ;-).
Grüße aus der netzwelt,
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