Neue Trojaner-Schwemme nutzt Schwachstellen aus
Sicherheitswarnung für Acrobat-Benutzer
Sicherheit
Ein trojanisches Pferd verbreitet sich derzeit mit rasender Geschwindigkeit. Der Trojaner mit der Bezeichnung PDF/Pidief.A schaltet automatisch die Windows-Firewall aus und versteckt sich in einer PDF-Datei, die sich im Anhang von harmlos erscheinenden E-Mails befindet. Netzwelt warnt vor der neuerlichen Gefahr für Ihren Computer.
Der Trojaner gehört zur immer größer werdenden Flut von Schadprogrammen, die sich in den ehemals als sicher geltenden PDF-Dateien verbergen. Seit geraumer Zeit werden auch in diesem Dateiformat fragwürdige Inhalte ungefragt verschickt, um auf anderen Computern Spionage zu betreiben oder Datenmaterial zu vernichten. Kaum ein Dateityp kann in der heutigen Zeit noch als wirklich sicher angesehen werden. Der nun entdeckte Virus nutzt eine Sicherheitslücke in den Programmen Adobe Reader 8.1 und Adobe Acrobat 8.1 aus. Pidief.A befindet sich im Dateianhang von E-Mails mit unterschiedlichen Betreffzeilen. Diese lauten unter anderem INVOICE alarcrity, INVOIDE depredate oder STATEMENT indigene.
Gefährliche Dateianhänge
Die infizierte Datei nennt sich beispielsweise BILL.pdf, INVOICE.pdf, YOUR_BILL.pdf oder STATEMENT.pdf. Sobald die Datei mit der Adobe-Software geöffnet wird, schaltet die Firewall das Betriebssystem Windows aus und lädt im Anschluss einen weiteren Trojaner aus dem Internet. Damit übernimmt er die Kontrolle über das infizierte System. Sollte keine Firewall installiert sein, ist das Eindringen des Schädlings noch wesentlich leichter.
Update vorhanden
Von den Sicherheitspezialisten von Norman wird der Trojaner in der Gefährlichkeit als mittel eingestuft. Adobe hat bereits reagiert und ein Update für Adobe Reader und Adobe Acrobat veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die Version 8.1.1. Diese werden auch automatisch über die Aktualisierungsfunktion der Software eingespielt. Eine umgehende Aktualisierung der Programmdateien wird empfohlen, um sich gegen die neuen Angriffe aus dem Internet zu schützen.
Jetzt sind Sie dran.
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