Elektro-Zweiräder: Umweltschutz mit Spaß-Faktor

Pi: Strom-Fahrrad mit Bogenmaß

Genauso sportlich, aber noch außergewöhnlicher sieht das Elektro-Zweirad des Herstellers Marcus Levison-Hays aus. Der rote Bogen soll eine Geschwindigkeit von gut 40 Kilometer pro Stunde fahren können. Natürlich ist der Name Programm, dieses Zweirad wird ebenfalls mit Muskelkraft und Strom betrieben. Die Reichweite mit vollen Akku gibt der Hersteller mit vierzig bis fünfzig Kilometern an. Knapp 5.000 Euro soll das Pi kosten.

pi marcus levison hays
Das Pi von Marcus Levison-Hays.

Bei den elektrischen Zweirädern dürften die Zulassungsbestimmungen in Deutschland ähnlich wie bei den Sagways aussehen. Der Fahrer muss also über 15 Jahre alt sein und mindestens einen Mofa-Führerschein besitzen. Bei den happigen Preisen dürften sich allerdings kaum Jugendliche mit den Zweirädern auf deutschen Straßen blicken lassen.

Reichweiten-Riese: Maxi Scooter

Insgesamt sind es vor allem der hohe Preis und die noch vergleichsweise kleinen Reichweiten, die die meisten Menschen von der Anschaffung eines Elektro-Zweirads abhalten. Zumindest an der Erweiterung der Reichweite arbeiten die Firmen: Der amerikanische Hersteller Vectrix bietet seit diesem Jahr den "Maxi Scooter" an. Einen Elektroroller, der bis zu 100 Kilometer pro Stunde fährt und dabei eine Reichweite von über 100 Kilometern hat. Allerdings kostet der "Maxi Scooter" mehr als 10.000 Euro.

Der Hersteller gibt an, dass sich der hohe Anfangspreis mit den niedrigen Instandhaltungskosten in etwa drei bis vier Jahren so verrechnet, als hätte der Käufer einen normalen Roller gekauft. Und eines darf man dabei nicht vergessen: Das gute Gewissen, mit einem Elektroroller die Umwelt zu schonen.

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