Wenn die Steckdose zur Tankstelle wird

Elektro-Zweiräder: Umweltschutz mit Spaß-Faktor

Elektrofahrzeuge gibt es eine Menge, allesamt umweltschonend. Den meisten Spaß versprechen aber elektronische Zweiräder. Die gibt es mal zum Stehen, mal als Fahrrad und mal als Motorrad - aber immer mit dem nötigen Schuss Exklusivität und dem guten Gefühl, die Luft nicht zu verpesten.

segways
Segways: Auf den Elektro-Rollern fährt man stehend.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Stehend sparen mit Segway
  2. 2Firmen-Flitzer mit Finanzproblem
  3. 3Hybrides Zweirad: Matra MS1
  4. 4Pi: Strom-Fahrrad mit Bogenmaß
  5. 5Reichweiten-Riese: Maxi Scooter

Die meisten Elektro-Zweiräder unterscheiden sich äußerlich kaum von den Benzin fressenden Verwandten. Aus den USA kommt ein Zweirad, das man nicht so leicht übersieht, denn die Fahrer stehen auf den kleinen Fahrzeugen: Die Firma Segway nennt ihre Elektroroller ganz pragmatisch "Human Transporter", kurz HT.

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Stehend sparen mit Segway

Der Fahrer steht auf dem HT und steuert die Geschwindigkeit nicht etwa über Pedale, sondern mit dem eigenen Körpergewicht. Der Segway reagiert auf Veränderungen der Körperposition: Er fährt an, wenn der Fahrer sich nach vorne lehnt und stoppt, wenn der Fahrer eine gerade Position einnimmt. Zum Lenken nach links und rechts dient ein Steuergriff, den der Fahrer mit beiden Händen hält.

Neben dem Basis-Modell gibt es auch eine Cross-Version mit breiten Reifen und verstärkter Lenkstange und eine Version extra für den Golfplatz. Je nach Akku muss der Roller nach gut zehn bis 40 Kilometern aufgeladen werden, einfach an der Steckdose. Der Segway schafft es auf eine Spitzengeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde.

In Deutschland ist der "Human Transporter" bisher in vier Bundesländern für den Straßenverkehr zugelassen: Saarland, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern. Mit einer bundesweiten Zulassung rechne man im Frühjahr nächsten Jahres, so die Segway GmbH gegenüber netzwelt. Das Saarland war Vorreiter: Hier wurde der Segway Mitte letzten Jahres zugelassen, nach einer Testphase. Die Bestimmungen sind von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich: Im Saarland ist der Elektroroller nur für Fahrten auf dem Fahrradweg und auf dem Fußgängerweg zugelassen, mit einer maximalen Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Stunde.

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