Microsoft investiert 240 Millionen für 1,6 Prozent Facebook
Internet & Netzwelt: StudiVZ-Vorbild ist 15 Milliarden Dollar wert
Microsoft hat sich einen Anteil am Social-Network Facebook gesichert. Das Besondere: die Dimensionen des Deals. Für 240 Millionen Dollar bekam Microsoft nur 1,6 Prozent Anteil an Facebook. Hochgerechnet wäre die Webseite demnach sage und schreibe rund 15 Milliarden Dollar wert.
Das Geschäft lässt Verkäufe von Branchenriesen wie YouTube (1,65 Millarden Dollar) oder Skype (2,6 Milliarden Dollar) mikrig aussehen. Facebook ist das amerikanische Vorbild von Seiten wie StudiVZ und hilft dabei, online Kontakte zu pflegen. Die Seite hat 50 Millionen Nutzer.
Umgerechnet ist die Seite 10,5 Milliarden Euro wert. Microsoft glaubt, dass der hohe finanzielle Einsatz für den Mini-Anteil gerechtfertigt ist. Kevin Johnson, bei Microsoft für die Service-Plattformen verantwortlich: "Wenn man die Zahl der Nutzer mit den Umsatzmöglichkeiten multipliziert, kommt man auf einen moderaten durchschnittlichen Umsatz pro User und ist schnell in diesen Dimensionen." Den Umsatz macht Facebook bislang mit Werbung.
Es ist wieder einmal eines dieser Online-Märchen, eine Geschichte, die nur das Internet schreiben kann und die man heute kaum noch für möglich hält. Aus einem Projekt von ein paar Freunden wird ein Milliardenunternehmen. Facebook entstand als Studentenprojekt von Mark Zuckerberg, der heute noch Chef des Unternehmens ist, und zwei seiner Mitbewohner auf dem Campus in Harvard. Das war 2004.


Kaum wurde die letzte Runde eingeläutet, geht der Kampf um und mit Yahoo in die Verlängerung. Laut Wall Street Journal steht ein Zusammenschluss von Yahoo und AOL kurz bevor. Zudem testet Yahoo einige Wochen lang Googles AdSense.
Linux ist kostenlos. Daher ist die Frage, was die Entwicklung des Tux-OS gekostet hätte, eigentlich müßig. Die Linux Foundation wollte es aber trotzdem wissen und gab eine Studie in Auftrag, deren Ergebnisse jetzt vorliegen.
Allein in Deutschland wurden 2009 Programme im Wert von 1,35 Milliarden Euro raubkopiert. Das ergab eine Studie im Auftrag der Business Software Alliance. Dieser fordert härteres staatliches Vorgehen gegen Piraterie.
Dank seiner erfolgreichen Produkte iPhone 4 und iPad führt Apple das Ranking der Marktforscher von Milward Brown in diesem Jahr an. Der IT-Konzern ist damit die derzeit wertvollste Marke der Welt.
8,5 Milliarden US-Dollar: Diese Summe zahlt Microsoft, um Skype zu übernehmen. Der Deal soll noch heute, 10. Mai, bekannt gegeben werden. Für Microsoft wäre es die größte Übernahme in der Geschichte des Unternehmens.
Facebook drängt an die Börse. Dort könnte das Unternehmen mit einem Wert von rund 100 Milliarden US-Dollar gelistet werden. Anfang des Jahres war die Webseite Insidern zufolge gerade einmal halb so viel wert.
Wie erwartet hat Facebook seinen Börsengang beantragt. Beim voraussichtlichen Börsengang Ende Mai ist mit einer Marktkapitalisierung von bis zu 100 Milliarden US-Dollar zu rechnen. Doch Analysten haben auch Zweifel. 




