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25.10.2007
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Alles Wissenswerte für hoch auflösendes Filmen

Kaufberatung HD-Camcorder

Manuel Masiero

Ein Nachteil darf dabei nicht verschwiegen werden. Weil alle Filmdaten auf Band vorliegen, muss man vor- und zurückspulen, um an eine gewünschte Stelle zu kommen. Auch das Überspielen der Videos auf den PC via Firewire-Schnittstelle ist nichts für ungeduldige Naturen, da es nur in Echtzeit funktioniert. Hier heißt es also bis zu zwei Stunden warten, bis das Filmmaterial komplett transferiert ist.

Flexibel: AVCHD für Festplatten-, Flash- und DVD-Camcorder

AVCHD (Advanced Video Codec High Definition) ist ebenfalls ein hochauflösendes Videoformat für Camcorder, aber nicht wie HDV an ein bestimmtes Datenträgerformat gekoppelt. So gibt es Geräte, die ihre Filme auf Festplatte, DVD, SD-Karte oder Memory Stick bannen. Besonders Sony ist hier fleißig und bietet für jedes der drei Datenträgerformate mindestens einen, bei Festplatten sogar gleich vier AVCHD-Produkte an. Gemeinsam ist ihnen jedoch das Videoformat: Das kommt wie bei HDV in maximal 1.440 x 1.080 Bildpunkten und mit einer Datenrate von bis zu 25 MBit/s.

Statt MPEG-2 setzt AVCHD aber auf MPEG-4 mit dem effektiven Kompressionsverfahren H.264. Nachteil: Will man solche Filme auf dem Rechner abspielen, ist der Dekodieraufwand im Vergleich zu MPEG-2 deutlich höher und nur von wirklich schnellen PCs zu bewältigen. Der Videoschnitt legt in Sachen Hardwareanforderungen noch eine Schippe drauf. Je nach AVCHD-Gerät und Ausstattung liegen die Preise ähnlich hoch wie bei den HDV-Geräten.

Erste Full-HD-Camcorder auf dem Markt

Im Sortiment der HDTV-Camcorder tummeln sich auch einige Full-HD-Modelle wie der JVC Everio GZ-HD7E oder Panasonic HDC-SD5, die mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten aufzeichnen. Das JVC-Gerät speichert Videos dabei auf eine integrierte 60 Gigabyte große Festplatte, beim Panasonic kommen dazu SDHC-Karten beziehungsweise ein DVD-Rekorder zum Einsatz.

Blu-ray Camcorder

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Hitachis erste Blu-Ray-Camcorder DZ-BD7H und DZ-BD70 sollen Ende 2007 in Europa auf den Markt kommen.

Künftig will auch die Blu-Ray-Fraktion im Full-HD-Segment mitmischen und hat mit den Hitachi-Geräten DZ-BD7H und DZ-BD70 schon erste Produkte vorgestellt. Dabei kommen Blu-Ray-Scheiben zum Einsatz, die acht Zentimeter durchmessen, dabei aber rund 7,5 Gigabyte Filmmaterial speichern können. Das reicht laut Hitachi für eine Stunde Videomaterial in 1920 x 1080 Bildpunkten. Noch sind Full-HD-Geräte aber die Exoten auf dem Camcorder-Markt. Dort spielen HDV und AVCHD die Hauptrollen.

Jedes Speicherformat hat Vor- und Nachteile

Während man bei HDV auf DV-Bänder zurückgreifen muss, kann man Videos mit den AVCHD- und Full-HD-Modellen wahlweise auf Festplatte, DVD oder Flashkarte speichern. HD-Camcorder, die mit letzterem Format arbeiten, haben ihren Kollegen einiges voraus. Weil sie ohne Mechanik auskommen, sind sie auch deutlich unempfindlicher gegen grobe Behandlung oder Erschütterungen. Damit überstehen sie auch solche Filmeinsätze unbeschadet, die für DVD- oder Festplatten-Camcorder mit dem Reparaturservice geendet hätten.

Flashkarte

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Unempfindlich: Speicherkarten eigenen sich vor allem für den rauhen Einsatz unter freiem Himmel und sind mittlerweile bis zu einer Kapazität von 16 Gigabyte erhältlich.

Somit eignen sich die handlichen Geräte ideal für den Outdoor-Einsatz und sind beispielsweise treue Begleiter bei Mountainbiketouren oder im Skiurlaub. Die Flash-Camcorder setzen meist auf Kartentypen wie miniSD, SDHC oder wie im Fall der Sony-Geräte auf eine Variante des Memory Sticks. SDHC-Karten bieten derzeit maximal acht Gigabyte Speicherplatz und sollen zu Jahresende schon in 16-Gigabyte-Versionen erhältlich sein.

Mit Festplatte ausgestattete Geräte bieten auf den ersten Blick ordentlich Platz für Filmdaten. Zudem wird die Aufnahmedauer meistens nicht vom verfügbaren Speicherplatz beschränkt. Beispielsweise speichert das 60-Gigabyte-Laufwerk des JVC Everio GZ-HD7E bis zu fünf Stunden HDTV-Material. Entscheidend bei diesen Geräten ist aber weniger die Speicherkapazität, sondern wie lange der Akku durchhält. Unter Umständen lässt sich die vom Hersteller beworbene Aufnahmedauer daher erst mit einem Reserve-Stromspeicher voll ausnutzen.


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