Luxusklasse: Sony DSC-T200 im Digitalkamera-Test

Fazit - hübsch gleich gut?

Wieder zu Hause

Das Schönste an der T200 kommt stets nach dem Fotografieren, nämlich dann, wenn man das große Display genießen darf. Mit 230.000 Bildpunkten liefert es nicht die höchste Auflösung, die Größe von 3,5 Zoll entschädigt jedoch mehr als genug. Für die Wiedergabe stehen natürlich diverse Diashows zur Verfügung, die gerne auch mit Musik aus der eigenen Sammlung untermalt werden können.

Werbung

Dazu muss jedoch mit einer speziellen Sony-Software das Musikangebot der Kamera erweitert werden, was bei einer Speicheranzahl von maximal vier Titeln nicht gerade vielfältig ausfallen wird. Wer das Fotoerlebnis vom kleinen großen Display der Kamera auf das richtig große Display des heimischen HD-Fernsehers bekommen möchte, braucht dazu ein gesondertes Kabel oder die Sony Cybershot-HD-Station. Das passende Kabel kostet rund 35 Euro, die Dock-Station ist mit knapp 80 Euro etwas teurer, bringt aber dafür auch Akkuladefunktion und Fernbedienung mit.

Außerdem sind alle Bildbearbeitungsfunktionen der Kamera auch mit der Fernbedienung zu lösen. So können bequem rote Augen korrigiert oder das Bild beschnitten und neu formatiert werden. Dazu gibt es Effekte, die zum Beispiel in Fisheye-Optik verzerren oder einen Softfokus, einen unscharfen um einen scharfen Bereich, in das Foto einarbeiten. Helle Lichtquellen, können mit Glitzereffekten versehen werden, was im Test der Sony DSC-W90 zu sehen ist.

Das gelungenes Design und starke Performance zwei Dinge sind, die auch problemlos zusammenpassen können, zeigt Sonys DSC-T200 sehr eindrucksvoll. Im Test leistet sich die Kamera kaum Schwächen und erarbeitet sich nicht zuletzt dank einer guten Bildqualität eine Redaktionsempfehlung. Fotos aus der T200 überzeugen durch angenehme Kontraste und eine intensive Farbgebung. Die Schärfeleistung ist größten Teils zufriedenstellend und Sony scheint für das Thema Bildrauschen eine halbwegs effektive Lösung gefunden zu haben.

Bis ISO 800 sind die Ergebnisse für eine Kompaktkamera sehr gut, danach nehmen Bildstörungen deutlich zu. ISO 3200 ist als Notfalleinstellung zu verstehen, die nur in extremsten Lichtsituationen Verwendung finden sollte. Wer als Gelegenheitsfotograf eine edle, aber trotzdem leistungsstarke Digitalkamera im Kleinformat sucht und sich auf eine alternative Form der Kamerabedienung per Touchscreen einlässt, der könnte in der DSC-T200 eine Partnerin für erfolgreiche Zusammenarbeit gefunden haben. Voraussetzung sind 400 Euro Bares und eine Entscheidung zwischen den drei Modellfarben rot, schwarz und silber.

Sony DSC-T200

Testbilder

Sony DSC-T200

Automatik, ISO 200, 3264 x 2448

Sony DSC-T200

Automatik 16:9, ISO 100, 1920 x 1080

Sony DSC-T200

High-ISO-Automatik, ISO 1600, 3264 x 2448

Sony DSC-T200

Lupenmodus, ISO 200, 3264 x 2448, Stativ

Sony DSC-T200

Filmaufnahme, 640 x 480 Pixel, 30 Bilder pro Sekunde, 11 MB

Sony DSC-T200

Sie haben Fragen zum Thema? Dann posten sie Ihren Beitrag doch ganz einfach in unserem Forum oder kommentieren unter diesem Artikel.