Flatrates für bundesweite Telefonate ab November
Freenet Mobil führt Prepaid-Tarif ein
Stefan Hagedorn
Nicht nur als Internet-Serviceprovider, auch im Mobilfunkbereich macht sich freenet einen Namen. Neben einem neuen Prepaid-Tarif und zusätzlichen Bonus-Guthaben gibt es ab November optional auch zwei Flatrate-Angebote. Mit den neuen Preisen wird freenet Mobile zwar nicht zum Preisbrecher, aber deutlich attraktiver als bislang.
Freenet Mobile ist in den so genannten E-Netzen von E-Plus und o2 aktiv. Auch ohne 24-Monats-Vertrag steht das Angebot mit dem neuen Prepaid-Tarif Plus ab sofort zur Verfügung. Für Gespräche ins deutsche Festnetz und die Mobilfunknetze werden pro Minute 29 Cent verlangt, für den SMS-Versand fallen pauschal 19 Cent an. Die Abrechnung erfolgt im 60/1-Takt. Während die erste Minute voll berechnet wird, gilt ab der zweiten Minute ein kundenfreundlicher Sekundentakt. Das Abhören der eigenen Mailbox ist kostenlos. Das Starterpaket kostet 9,95 Euro, darin ist ein Gesprächsguthaben im Wert von fünf Euro enthalten.
Bonus-Guthaben für 30 Tage
Wird das Prepaid-Konto um mindestens 20 Euro aufgeladen, wird ein Bonus-Guthaben in der gleichen Höhe gutgeschrieben. Somit profitiert der freenetMobile-Kunde über ein Guthaben von 40 Euro, der Minutenpreis halbiert sich rein rechnerisch von 29 Cent auf 14,5 Cent. Das Bonus-Guthaben wird auf einem separaten Konto geführt, der Kontostand kann jederzeit abgefragt werden. Es wird auf alle Telefonate innerhalb Deutschlands sowie beim SMS-Versand angerechnet.
Nachteil: Das Bonus-Guthaben hat nur eine Gültigkeit von 30 Tagen. Wird es nicht aufgebraucht, verfällt es automatisch und kann nicht in den nächsten Monat übertragen werden.
Zwei Flatrates ab November
Ab November gibt es für Vieltelefonierer zwei Optionstarife. Das Weekend-Pack schlägt mit fünf Euro pro Monat zu Buche und umfasst alle Telefonate ins deutsche Festnetz, die am Wochenende geführt werden. Für uneingeschränktes Telefonieren rund um die Uhr wird das Flat-Pack für 15 Euro pro Monat angeboten. Telefonate in die Mobilfunknetze werden zu den üblichen Minutenpreisen abgerechnet und sind nicht in den Flat-Tarifen enthalten. Die beiden neuen Flatrate-Angebote sollen im Netz von o2 realisiert werden.
Nicht im Internet zu bekommen
Alternativ kann der Prepaid-Tarif auch in Verbindung mit einem Handy gebucht werden. Zur Wahl stehen das Nokia 2310, das Sony Ericsson K200i, das Nokia 5070 sowie das Walkman-Handy Sony Ericsson W200i. Die Preise liegen zwischen 19,95 Euro und 99,95 Euro, im Preis ist jeweils ein Startguthaben in Höhe von fünf Euro enthalten. Freenet will mit diesen neuen Angeboten den stationären Handel in mehr als 350 mobilcom-freenet-Shops und zahlreichen Fachhandelspartnern stärken und bietet den Prepaid-Tarif nicht über das Internet an.
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verbraucherzentrale-berlin.-Veröffentlicht: 11/1/2008
Zitat:
Freenet-Haustürwerber jubeln Verbrauchern ungewollte Verträge unter. Zahlreiche Beschwerden haben die Verbraucherzentrale Berlin veranlasst, gegen die Freenet AG erneut ein wettbewerbsrechtliches Verfahren einzuleiten.
Viele Verbraucher erhielten in den letzten Monaten Auftragsbestätigungen von freenet, ohne dass es zu einem Vertragsschluss gekommen ist. Teilweise beteuerten die Betroffenen sogar, dass sie vor dem Begrüßungsschreiben überhaupt keinen Kontakt zu freenet hatten. „Besonders unverschämt sind jene Fälle, in denen sich Haustürwerber unter einem Vorwand Zugang zur Wohnung verschafft und um die letzte Telekom-Rechnung gebeten haben.“, berichtet Ronny Jahn von der Verbraucherzentrale Berlin...........mehr oben im link
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