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28.10.2007
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3D-Maus im Test

Flugsteuerung für Google Earth: SpaceNavigator

Patrick Woods

Um den blauen Globus rotieren zu lassen, sind keine weiteren Einstellungen oder Installationen nötig. Es empfiehlt sich aber, das Zoomen auf die vertikale Achse zu legen, statt auf vor/zurück. Die neuartige Bedienung von Google Earth ist intuitiv und einfach. Die Achsen übertragen sich eins zu eins auf den Bildschirm: Horizontales Bewegen lässt die virtuelle Kamera fliegen, Kippen neigt die Erde und Drehen rotiert sie.

Anfangs ist ein wenig Übung nötig, um die Bewegungen sauber voneinander zu trennen und nicht beim Schieben auch gleichzeitig zu drücken oder zu kippen. Mit einem Minimum an Konzentration klappt die Bedienung problemlos und ermöglicht Bewegungen bei Google Earth, die sonst nicht möglich wären. Heranzoomen und dabei rotieren zum Beispiel. Der SpaceNavigator erlaubt eine neue Form der Bewegungsfreiheit im Programm.

SpaceNavigator

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Die edle Verarbeitung der 3D-Maus

Eine 3D-Maus ist kein Ersatz für die herkömmliche Computermaus, sie ergänzt sie lediglich. Mit der einen Hand wird also wie gewöhnlich gezeigt und geklickt, während sich die andere voll auf die Steuerung per SpaceNavigator konzentrieren kann. Praktisch und einfach, so das eindeutige Fazit. Wir fliegen wie mit einem Hubschrauber. Fragt sich nur, wer so viel Zeit mit Google Earth verbringt, dass sich dafür ein Eingabegerät für knapp 60 Euro lohnt?

Befehlsgeber für 3D-Software

Die Zusammenarbeit mit 3D-Programmen funktioniert ebenfalls gut, auch wenn die meisten Heimanwender - die Zielgruppe der Personal Edition - eher selten zu CAD- oder 3D-Grafiksoftware greifen werden. Kostenlose 3D-Software wie Blender 3D oder SketchUp ist aber alleine wegen des SpaceNavigators schon einen Blick wert. So können auch grafisch Unbegabte zumindest einen Rundflug um 3D-Modelle machen.

SketchUp

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SketchUp
(Klick vergrößert.)

SpaceNavigator ist in zwei Versionen erhältlich: als Personal Edition und als Standard Edition. Der Unterschied: keiner. Die einzige Differenz zwischen den beiden ist eine kleine, aber mitunter enscheidende Lizenzbestimmung. Die Personal Edition ist nur für den privaten Gebrauch. Profis, die den schwarzen Knubbel kommerziell einsetzen wollen, müssen die 99 Euro teure Variante kaufen.


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