3D-Maus im Test
Flugsteuerung für Google Earth: SpaceNavigator
Mäuse, Tastaturen, Zubehör
Es macht Spaß, bei Google Earth über die Erde zu schweben. Noch interessanter wäre es aber, mit einem besseren Steuergerät als einer Maus zu navigieren. Der 3DConnexion SpaceNavigator ist ein solches Eingabegerät. Über sechs Achsen kann man die 3D-Maus in jede erdenkliche Richtung bewegen. Wir machen den Test.
Inhalt
- Die Außenwirkung
- Maximale Bewegungsfreiheit
- Der Praxistest
- Womit funktioniert's?
- Rundflug mit Google Earth
- Befehlsgeber für 3D-Software
Die Firma 3DConnexion ist eine Tochter des Peripherieherstellers Logitech. Sie bezeichnet sich als "der weltweit führende Hersteller von 3D-Mäusen". Man hat sich der Navigation in den drei Dimensionen verschrieben: Alle Produkte sind so genannte 3D-Mäuse, auch "Spacemouse" genannt. Diese werden seit einigen Jahren besonders für Anwendungen in der 3D-Grafik verwendet.
Ursprünglich wurden diese Eingabegeräte für die Steuerung von Robotern entwickelt. Schon bald wurde aber entdeckt, dass sich 3D-Modelle im Computer damit ebenso effektiv steuern lassen. Mitterweile haben die Spacemäuse noch eine weitere Aufgabe bekommen: Steuerung von Geo-Software wie Google Earth und NASA World Wind.

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Solide verarbeitet und edel designt: SpaceNavigator
Der SpaceNavigator ist in der hier vorliegenden "Personal Edition" für 59 Euro das günstigste Produkt von 3DConnexion. Er ist speziell für Heimanwender gedacht, die beispielsweise mit Programmen wie Google Earth arbeiten. Wer mehr Geld in eine Spacemouse investieren will, kann bei 3DConnexion bis zu 400 Euro anlegen. Doch schon das Einstiegsmodell SpaceNavigator wirkt nicht wie die Hardware-Kreisklasse.

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Der Gummifuß sorgt zusammen mit dem Gewicht für rutschfesten Stand.
Das Design ist stilvoll und edel, der Fuß des SpaceNavigators besteht aus gebürstetem Edelstahl, der Rest des Eingabegeräts aus schwarzem Kunststoff plus einem rutschfesten Gummifuß. Dank des Metalls macht die 3D-Maus einen überaus soliden Eindruck: Sie bringt es auf ein knappes Pfund Lebendgewicht. Im Betrieb leuchten sechs LED unterhalb des Steuergriffs. Das Besondere an 3D-Mäusen ist ihre Beweglichkeit.
Wie seine teuren Kollegen hat der SpaceNavigator sechs Freiheitsgrade. Der User kann schieben, ziehen, kippen, heben, drehen und drücken - und das in jeweils jede Richtung. Die Bedienung funktioniert ganz ähnlich wie ein analoger Joystick. Der schwarze Steuergriff lässt sich ein paar Millimeter in jede Richtung bewegen und federt wieder in seine Ausgangslage zurück. Punktabzug gibt es für das hässliche Quietschen, wenn der Griff gleichzeitig gedrückt und bewegt wird.
Jetzt sind Sie dran.
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