3D-Maus im Test

Flugsteuerung für Google Earth: SpaceNavigator

Es macht Spaß, bei Google Earth über die Erde zu schweben. Noch interessanter wäre es aber, mit einem besseren Steuergerät als einer Maus zu navigieren. Der 3DConnexion SpaceNavigator ist ein solches Eingabegerät. Über sechs Achsen kann man die 3D-Maus in jede erdenkliche Richtung bewegen. Wir machen den Test.

?
?

SpaceNavigator
Solide verarbeitet und edel designt: SpaceNavigator

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Die Außenwirkung
  2. 2Maximale Bewegungsfreiheit
  3. 3Der Praxistest
  4. 4Womit funktioniert's?
  5. 5Rundflug mit Google Earth
  6. 6Befehlsgeber für 3D-Software

Die Firma 3DConnexion ist eine Tochter des Peripherieherstellers Logitech. Sie bezeichnet sich als "der weltweit führende Hersteller von 3D-Mäusen". Man hat sich der Navigation in den drei Dimensionen verschrieben: Alle Produkte sind so genannte 3D-Mäuse, auch "Spacemouse" genannt. Diese werden seit einigen Jahren besonders für Anwendungen in der 3D-Grafik verwendet.

Werbung

Ursprünglich wurden diese Eingabegeräte für die Steuerung von Robotern entwickelt. Schon bald wurde aber entdeckt, dass sich 3D-Modelle im Computer damit ebenso effektiv steuern lassen. Mitterweile haben die Spacemäuse noch eine weitere Aufgabe bekommen: Steuerung von Geo-Software wie Google Earth und NASA World Wind.

Die Außenwirkung

Der SpaceNavigator ist in der hier vorliegenden "Personal Edition" für 59 Euro das günstigste Produkt von 3DConnexion. Er ist speziell für Heimanwender gedacht, die beispielsweise mit Programmen wie Google Earth arbeiten. Wer mehr Geld in eine Spacemouse investieren will, kann bei 3DConnexion bis zu 400 Euro anlegen. Doch schon das Einstiegsmodell SpaceNavigator wirkt nicht wie die Hardware-Kreisklasse.

SpaceNavigator unten
Der Gummifuß sorgt zusammen mit dem Gewicht für rutschfesten Stand.

Das Design ist stilvoll und edel, der Fuß des SpaceNavigators besteht aus gebürstetem Edelstahl, der Rest des Eingabegeräts aus schwarzem Kunststoff plus einem rutschfesten Gummifuß. Dank des Metalls macht die 3D-Maus einen überaus soliden Eindruck: Sie bringt es auf ein knappes Pfund Lebendgewicht. Im Betrieb leuchten sechs LED unterhalb des Steuergriffs. Das Besondere an 3D-Mäusen ist ihre Beweglichkeit.

Maximale Bewegungsfreiheit

Wie seine teuren Kollegen hat der SpaceNavigator sechs Freiheitsgrade. Der User kann schieben, ziehen, kippen, heben, drehen und drücken - und das in jeweils jede Richtung. Die Bedienung funktioniert ganz ähnlich wie ein analoger Joystick. Der schwarze Steuergriff lässt sich ein paar Millimeter in jede Richtung bewegen und federt wieder in seine Ausgangslage zurück. Punktabzug gibt es für das hässliche Quietschen, wenn der Griff gleichzeitig gedrückt und bewegt wird.

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Multimedia Zentraler Speicher Diese Funktionen bieten Netzwerkspeicher

Netzwerkspeicher dienen als zentrale Datenspeicher und sind doch noch viel mehr als das. Netzwelt klärt auf, für wen sich ein NAS eignet und was...

Verbraucherschutz Nach ARD-Reportage Mitarbeiter verteidigen Amazon

Die schlechten Arbeitsbedingungen bei Amazon beherrschen momentan die Schlagzeilen. Doch offenbar hat der Online-Versandhändler als Arbeitgeber...



Forum