Neue Finanzspritze soll Unternehmen profitabler machen

Provider-Neuling: o2 senkt die DSL-Preise

Provider-Neuling: o2 senkt die DSL-Preise Der kleinste Mobilfunketzbetreiber in Deutschland, o2, will mit einer erneuten Finanzspritze seines Mutterkonzerns sein angeschlagenes Image aufpolieren. Negativschlagzeilen der letzten Monate, vor allem im Bezug auf die Netzversorgung bei der mobilen Telefonie, haben viele Kunden verärgert. Aber auch mit neuen Preisaktionen will o2 auf die Jagd nach Neukunden gehen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1T-Mobile-Netz nicht mehr verfügbar
  2. 2Gerichtsurteil zu Vertragsauflösung
  3. 3Sonderkonditionen im November
  4. 4Vergünstigungen bis Jahresende
  5. 5Sparen mit symmetrischer DSL-Leitung

Mit einer kräftigen Finanzspritze in Höhe von knapp 3,5 Milliarden Euro will o2 bis 2010 sein Mobilfunk- und Breitbandgeschäft auf Vordermann bringen. In erster Linie will o2 nach eigenen Angaben von dem Geld das eigene Mobilfunknetz weiter ausbauen. Bislang setzt o2 im National Roaming auf seinen Partner T-Mobile, um auch in schlechter oder gar nicht versorgten Gebieten Kunden für die mobile Telefonie zu gewinnen. Das betrifft vor allem ländliche Regionen und dünn besiedelte Gebiete.

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T-Mobile-Netz nicht mehr verfügbar

Aus Kostengründen hat o2 in den letzten Monaten die Roamingverträge mit dem D-Netz-Partner bereits weitgehend aufgekündigt. Kleines Beispiel: Im Berliner U-Bahn-Netz kann damit im Untergrund nicht mehr mobil telefoniert werden, da es schon seit einiger Zeit nicht mehr möglich ist, als o2-Kunde das T-Mobile-Netz zu nutzen.

Gerichtsurteil zu Vertragsauflösung

Verärgerte Kunden sollen auf dem Kulanzwege aus ihren Laufzeitverträgen vorzeitig entlassen werden. Das Amtsgericht München urteilte Ende September, dass ein Kunde rückwirkend zum Februar des laufenden Jahres von o2 aus seinem Vertrag entlassen werden muss (AZ 244 C 12693/07). Nach einem Umzug im Dezember letzten Jahres hatte dieser an seinem neuen Wohnort durch die Sperrung des T-Mobile-Roamings keine Netzversorgung mehr. Was bringt es auch, Monat für Monat eine Grundgebühr für ein Mobilfunknetz zu zahlen, das de facto gar nicht mehr vorhanden ist?

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