Apple hinkt beim Umweltschutz hinterher
Greenpeace: "iPhone enthält giftige Substanzen"
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Greenpeace hat Apple im Visier: Bei wissenschaftlichen Tests in einem unabhängigen Labor seien gleich mehrere giftige Chemikalien entdeckt worden - in Apples iPhone. Darunter Substanzen, die andere Hersteller schon längst von ihrer Materialienliste gestrichen hätten. Greenpeace hofft jetzt für Europa auf ein iPhone, das die Umwelt weniger belastet.
Giftiges Bromid und PVC seien im iPhone enthalten, so die Umweltorganisation Greenpeace. Diese gefährlichen Stoffe seien in verschiedenen Bauteilen gefunden worden, die Antenne enthielte dabei die größte Konzentration an Bromid. Damit sei das iPhone eindeutig eine Umweltbelastung.

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Besonders die Antenne des iPhone sei umweltschädlich. Quelle: Greenpeace/Will Rose
Schon zuvor hatte sich Greenpeace mit der Kampagne "Green my Apple" für mehr Umweltbewusstsein bei Apple eingesetzt. Mit einem Umwelt-Ranking wollte Greenpeace die Firmen direkt ansprechen. Apple gehörte zu den Schlusslichtern. Steve Jobs versicherte damals, "schon bald den Konkurrenten weit voraus zu sein".
Dieses Versprechen sieht Greenpeace als nicht erfüllt. Mobiltelefone von Nokia seien gänzlich ohne PVC, Motorola und Sony Ericsson hätten einige Modelle mit bromidfreien Komponenten auf dem Markt. Nokia und Sony Ericsson setzten sich außerdem für das Recycling ihrer Produkte ein.
Greenpeace hofft nun, dass Apple für den Start in Europa eine umweltfreundlichere Version des iPhones in der Hinterhand hat. Erst dann wäre glaubhaft, dass die Versprechen eines grüneren Apple endlich Früchte tragen.
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