Vom schweren Knochen zu kleinen Multitalenten

Handy: Das Handy im Wandel der Zeit

Mobiltelefone sind ständige Begleiter, im Beruf genauso wie privat. Immer kleiner müssen sie sein und immer mehr Funktionen beherrschen. Dabei waren die Anfänge alles andere als glamourös. Vor knapp 25 Jahren kamen die ersten Modelle auf den Markt: Riesige Telefone die den Zusatz "mobil" kaum verdienten.

motorola DynaTac 8000X
So fing alles an: Das Motorola DynaTAC 8000X.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Aller Anfang ist schwer: DynaTAC 8000X
  2. 2Die ersten Netze: Öffentlich und beweglich
  3. 3Schnell, schneller, UMTS und HSDPA
  4. 4Klein ist gut, kleiner ist besser
  5. 5Statussymbol: Zeigt her eure Handys
  6. 6Nutzen und Risiken nah beeinander
  7. 7Kamera, MP3s, Navi: Telefonieren Nebensache?
  8. 8Fazit: Ein Stück moderne Kultur

Aller Anfang ist schwer: DynaTAC 8000X

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Das erste Mobiltelefon wurde 1983 den Massen vorgestellt. Das Gerät von Motorola hieß DynaTAC 8000X und war ein gewaltiger Brocken: Knapp ein Kilogramm brachte das Mobiltetelfon auf die Waage. Mit einer Länge von über 30 Zentimetern passte das DynaTAC in keine Tasche. Nicht umsonst erhielten die ersten Handy-Modelle den Beinamen "Bone", zu deutsch Knochen.

Der Akku hielt nicht einmal lange genug für einen Einkaufsbummel. Maximal eine Stunde konnte der glückliche Handy-Besitzer mobil telefonieren. Die Standby-Zeit sollte laut Motorola immerhin 15 Stunden betragen. Dafür wollten die Händler einen stolzen Preis sehen: Knapp 4.000 Dollar, umgerechnet gut 2.800 Euro, kostete das DynaTAC damals.

Weder die Größe noch der Preis konnten verhindern, dass im ersten Jahr mehr als 300.000 Menschen das DynaTAC kauften. Doch ein Endgerät alleine ermöglichte den Anwendern noch kein unbeschwertes Telefonieren. Ein verfügbares Netz war eher die Ausnahme. Erst die Einführung flächendeckender Mobilfunknetze machte das mobile Telefonieren wirklich möglich.

Die ersten Netze: Öffentlich und beweglich

Im Jahre 1958 gab es erstmals mobilen Funk: "Öffentlicher beweglicher Landfunk", so bezeichnete die Bundespost das erste Mobilfunknetz. Bei diesem so genannten A-Netz wurden die Gespräche noch handvermittelt. Der Anrufer musste erst mit der Zentrale reden, um daraufhin verbunden zu werden. Im Jahre 1972 war es dann Zeit für einen neuen Buchstaben und damit für ein neues Netz: Das B-Netz wurde freigeschaltet. Zum ersten Mal konnten die Menschen selbst wählen und Verbindungen zu anderen mobilen Telefonen herstellen.

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