Mandriva Linux und openSUSE in neuen Versionen freigegeben
OpenSUSE auch auf der PS3
Mandriva Linux 2008 ist in drei Versionen verfügbar, von denen zwei kostenlos sind. Das kommerzielle Powerpack ist ab 39 Euro erhältlich und enthält wie das kostenlose Mandriva One proprietäre Treiber, Plugins und Programme von AMD, Nvidia, Adobe und Sun. Mandriva Free beinhaltet ausschließlich freie Software.
Eine besondere Neuerung in openSUSE 10.3 ist Instlux: Damit ist es möglich, die Linux-Installation von Windows aus zu starten. Die One-Click-Install-Option gestaltet es dem Anwender einfacher, zusätzliche Software-Pakete schnell zu finden und zu installieren. Auch fehlende Plugins und Multimedia-Codecs können einfach nachgerüstet werden. Zur Virtualisierung stehen in der neuen openSUSE-Version Xen, Virtualbox, Quemu, sowie KVM bereit.
Erstmals ist es in der Version 10.3 möglich, openSUSE auch auf Sonys Playstation 3 zu installieren. Neben der kommerziellen Box-Edition, die für 51,68 EUR erworben werden kann, stehen auch verschiedene kostenlose Download-Varianten als CD- oder DVD-Image bereit.

Wer bisher Fedora oder Ubuntu beziehungsweise ein Ubuntu-Derivat genutzt hat, sollte mit der Entscheidung auf Mandriva oder openSUSE umzusteigen noch etwas warten. Auch diese Distributionen stehen kurz vor größeren Aktualisierungen: Während Fedora 8 für den 8. November angekündigt ist, soll Ubuntu 7.10 (alias Gutsy Gibbon) noch diese Woche veröffentlicht werden. Der Release Candidate steht zum Testen bereits als Download bereit.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag
ich habe openSUSE 10.3 vor kurzem installiert und kann nur positives berichten: Die gesamte Installation dauerte weniger als eine dreiviertel Stunde. Danach war praktisch keine Nachkonfigaration mehr nötig....